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Letzte Aktualisierung: August 2015


Übersicht über gefährliche Straßen und Wege

Jedes Jahr verunfallen auf unserer Insel Radfahrer. Ursachen sind meist Unachtsamkeit anderer Verkehrsteilnehmer aber auch eigenes Fehlverhalten. Zu Ihrer Sicherheit bitte ich Sie die unten aufgeführten Straßen nicht mit dem Fahrrad zu befahren. Nehmen Sie lieber einen etwas schlechteren oder auch längeren Weg in Kauf, aber setzen Sie Ihr Leben und Ihre Gesundheit nicht aufs Spiel. Besonders in der Saison ist auf Rügen sehr viel Verkehr. Dazu kommt, dass viele Straßen zu eng und unübersichtlich sind. In den Alleen sind Radfahrer bei ungünstigem Licht schwer auszumachen. Viele Autofahrer fahren zu schnell und nehmen wenig Rücksicht auf Radfahrer. Der beim Überholen vorgeschriebene seitliche Abstand zum Radfahrer von 1,5 m wird von vielen Autofahrern nicht eingehalten. Von sehr weit anreisende Urlauber sind nach langer Fahrt und Staus oft müde und unkonzentriert. Einheimische wollen bei schönen Wetter schnell zum Strand...  Bitte planen Sie Ihre Radtour auf Rügen so, dass Sie auf die nachfolgend aufgeführten Straßen verzichten können.

Straßen, die Sie unbedingt vermeiden sollten:

  • Landstraße / Allee: Karow - Prora (ca. 5 km)
    --> extrem gefährlich!!!
    Dieser Radweg steht seit 2014 an erster Stelle auf der Liste des Radwegebaus im neuen Großkreis. Nun haben wir sicher die längste Zeit darauf gewartet...
    Der Abschnitt Bergen - Karow ist seit August 2007 straßenbegleitend fertiggestellt. Nun versuchen viele Bergener aber auch Urlauber mit dem Rad zum Strand zu fahren und sind am Ende völlig entnervt.
    Leider führt seit einigen Jahren auch noch ein Schild "Radfahrstraße" die Urlauber auf diese gefährliche Allee. Unfälle sind hier vorprogrammiert!
  • Bundesstraße B196: Zirkow - Serams
    --> extrem gefährlich!!! 
    Dieser Lückenschluss längs der B196 sollte schon vor 6 Jahren gebaut werden... Bei tief stehender Sonne sind Radfahrer und Fußgänger stellenweise durch die Pkw-Fahrer von Serams kommend nicht mehr auszumachen... Hier ist großes Leid vorprogrammiert!
    Nun steht der Radweg an zweiter Stelle im Radwegeplan des Großkreises. Das lässt hoffen...

  • Bundesstraße B96: Sagard - Sassnitz
    --> extrem gefährlich!!!
    Diese kurvenreiche Straße wird sehr schnell befahren und hat keinen Seitenstreifen. Nutzen Sie die längere, dafür sichere Strecke über Mukran nach Sassnitz. Hier gibt es einen straßenbegleitenden, asphaltierten Radweg.

  • Straße: Sassnitz - Hagen - Nipmerow - Bisdamitz - Baldereck - Glowe --> gefährlich!
    Diese Straße ist sehr eng und besonders auch von vielen Reisebussen befahren. Der Radweg von Sassnitz nach Hagen ist keine gute Alternative. Er verläuft durch den Wald und ist schwer zu finden, hat eine mangelhafte Oberfläche und ist sehr zeitaufwändig. Ab Hagen gibt es keinen straßenbegleitenden Radweg mehr, obwohl der in einigen Karten eingezeichnet, zum Rügenrundradweg gehörig eingezeichnet ist. Die Alleenstraße Nipmerow bis Baldereck ist sehr eng und in der Saison stark befahren. Benutzen Sie den etwas längeren Radweg von Nipmerow über Neddesitz - Bobbin nach Glowe. 2012 soll der Radwegebau von Sassnitz zum Königsstuhl nun endlich beginnen.

  • Straße: Bergen - Kluis - Trent - Schaprode
    -->
    gefährlich!
    Wer mit dem Rad von Bergen über Trent nach Schaprode und weiter nach Hiddensee will, hat ein echtes Problem. Hier ist man auf Nebenstraßen und teils katastrophale Feldwege oder DDR-Plattenstraßen angewiesen. Auch ist der Weg schwer zu finden. Obwohl mehrere Millionen EURO für neue Schilder auf Rügen ausgegeben wurden, fehlen Sie dort, wo man sie am nötigsten braucht.

  • Bundesstraße B96: Samtens - Bergen
    --> auch außerhalb der Saison extrem gefährlich!!!
    Es gibt die Möglichkeit auf Radwegen von Stralsund Bergen zu erreichen. Diese Wege sind wesentlich länger, dafür um vieles sicherer.
    Der straßenbegleitende Radweg zur B96 von Rambin bis Samtens wurde 2014 fertig gestellt.

  • Straße: Bergen - Siggermow - Putbus
    --> sehr gefährlich!!!
    Bitte benutzen Sie den Radweg von Bergen über Neklade nach Putbus. Obwohl dieser teilweise in sehr schlechtem Zustand ist, ist er doch allemal sicherer als die enge Alleenstraße.

  • Straße: Sagard - Bobbin - Glowe
    --> in der Saison gefährlich!!!
    Bitte benutzen Sie den Weg längs des Großen Jasmunder Boddens, der auch landschaftlich sehr schön ist.

  • Deutsche Alleenstraße: Garz - Putbus - Nadelitz - B196 bei Serams
    Bitte benutzen Sie den Radweg auf dem ehemaligen Bahndamm von Garz über Ketelshagen nach Putbus und weiter am Rügenschen Bodden über Groß-Stresow nach Lancken Granitz.

  • Straße: Altenkirchen - Putgarten
    --> eine viel zu schmale Allee - sehr gefährlich!!!
    Bitte benutzen Sie den Radweg auf dem Hochufer von Juliusruh zum Kap Arkona.

Radwege, die auf Grund ihres Wartungszustandes Risiken bergen und dringend saniert werden müssten:

  • Naturbelassener Radweg von Putbus nach Ketelshagen
      --> nach Regenfällen teils sehr schlammig!
  • Naturbelassener Radweg von Gustow nach Sissow
    --> nach  Niederschlägen schlammig, teils Geröll, teils sandig, teilweise zugewachsen
  • Radweg von Altefähr nach Bessin
    --> nach  Niederschlägen schlammig, Geröll, Asphalt aufgebrochen
  • Radweg von Glowe nach Juliusruh
    --> Teils gefährliche Aufbrüche und Wellen im Asphalt, besonders kurz vor Juliusruh
  • Hochuferradweg von Varnkevitz zum Kap Arkona
    --> Teils sehr schmal, mit losem Sand oder Schotter

 


Meiden Sie bitte die in der Saison sehr stark befahrene Straßen und besonders Alleen

Wald- und Feldwege sind nicht immer angenehm
zu befahren,
dafür sind sie sicherer

 

Die Allen auf Rügen sind wunderschön, aber
für Radler lebensgefährlich!

 

Unangenehme, durch Holztransporter völlig zerfahrene Waldwege (im Bild bei Dreschvitz) sind für Radler eine Zumutung.

 

Sandige Feld- und Waldwege sind äußerst kraftaufwendig und bergen große Gefahren beim Radeln. Schieben Sie hier lieber Ihr Rad!


Auf solchen Plattenwegen aus DDR-Zeiten, wie hier bei Neukamp, kann von Genussradeln keine Rede sein

 


So sollte ein Radweg für Radler auf Rügen aussehen! Dieser auf der Insel Ummanz auf dem Deich entlang führende, ausreichend breite und asphaltierte Radweg mit Seesicht, sollte für zukünftige Radwege beispielgebend sein.

Rügen wäre ein Paradies für Radler, wenn der Radwegebau beschleunigt und koordiniert sowie Unterkünfte für Radler gebaut würden.

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