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Informationen zum Radwegebau auf Rügen

Nachfolgend erhalten Sie Informationen zum Radwegebau auf Rügen. Sie erfahren, welche Radwege unbedingt gebaut werden müssen, damit auf Rügen ein Radwegenetz entsteht. Der Autor zeigt auf, welche Radwege geplant und welche Radwege neu entstanden sind. Er weist auch darauf hin, welche Radwege dringend saniert werden sollten. So erhalten Sie einen chronologischen Überblick über den Radwegebau auf Rügen der letzten Jahre. Leider werden immer wieder diesbezüglich Entscheidungen vom "Grünen Tisch" gefällt, die oft wenig sinnvoll sind. Die Gemeinden, die den ländlichen Radwegebau schultern müssen, haben zu wenig Geld. Hier muß verstärkt von Seiten der Landesregierung geholfen werden! Toll wäre es, wenn die Bundesregierung mal wenigsten eine Milliarde weniger im Ausland bzw zur Aufrüstung und Kriegsvorbereitung einsetzt und damit (wie es eigentlich auch das Grundgesetz vorsieht) das eigene Land beglückt. Auch die Förderung der Werften in Ehren! Aber über 500 Mill. € Steuergelder, die in den letzten Jahren dabei verpulvert wurden, wären in der Infrastruktur und natürlich auch im Radwegebau sinnvoller investiert gewesen. Bei der Planung der Radwege sollten auch aktive Radler und Radreiseleiter herangezogen werden. Die wissen am besten, wo der Schuh drückt. Und bitte immer daran denken, unsere Urlauber nutzen nur ungern straßenbegleitende Radwege! Sie kommen wegen unserer schönen Natur, wollen Ruhe und Entspannung. Autos sind das Letzte, was sie sehen, hören und riechen wollen... Als Radreiseleiter sehe ich schon den Tag kommen, an welchem man Radtouren auf Rügen nicht mehr mit gutem Gewissen empfehlen kann. Radwege an Bundesstraßen und viel befahrenen Landstraßen sind bei den meisten Radlern nicht beliebt. Neue, naturnahe Radwege werden kaum noch gebaut, bestehende nicht instand gehalten. Generell sind die meisten Radwege zu schmal, um die zunehmende Anzahl Radler aufzunehmen. Österreicher und süddeutsche Radler sagen des öfteren: Unsere Radwege sind im Vergleich zu euren wie Autobahnen! Bei uns bewegt sich was. Das sagt doch alles!
In den Radwegeplan des neuen Großkreises Vorpommern Rügen sind 2013, Gott sei Dank, auch einige wichtige Radwege für Rügen aufgenommen worden. An erster Stelle steht der Radweg von Karow nach Prora. Leider ist immer noch keine Aktivität diesbezüglich sichtbar. Auf diesen Radweg warten über 13.000 Bergener Einwohner und auch zigtausende Urlauber schon seit über 30 Jahren! Eine Schande für alle, die seit der politischen Wende auf Rügen regierten und dafür Verantwortung trugen! Dass ein Radwegnetz trotz knapper Finanzen entstehen
kann, sieht man am Beispiel des Mönchgutes. Hier haben die Bürgermeister die Notwendigkeit eines Radwegenetzes erkannt und entsprechend gehandelt. Meine Hochachtung! Die Urlauber werden es lohnen.

Teil I:   Radwege, die dringend gebaut werden müssen
(nach ihrer Wichtigkeit geordnet):

1. Karow - Lubkow - Prora (ca. 5 km)
Dies wäre der wichtigste und meist befahrene Radweg auf der Insel Rügen, wenn es ihn gäbe!!!!
In Karow zeigt (unverständlich) ein Schild mit einem Radler in Richtung Prora. Nicht zuletzt deshalb nutzen immer öfter Radfahrer in der Saison diese gefährliche Allee und sind am Ende völlig entnervt. Der vorgeschriebene seitliche Abstand zum Radfahrer von neuerdings 2,00 m beträgt in der Realität meist nur wenige Zentimeter. Schwere Unfälle aber auch Staus sind vorprogrammiert! Aber es gibt eben keine andere, vergleichbare Verbindung von Binz nach Bergen. Viele Urlauber möchten auch Bergen mit dem Rad kennenlernen oder umgekehrt das prominenteste Seebad auf Rügen besuchen. Ganz zu schweigen von den vielen Bergenern, die im Sommer liebend gern mit dem Rad zum Strand fahren würden und dadurch die prekäre Parksituation entschärfen und ihren Geldbeutel schonen könnten. 2007 wurde nun endlich der erste Abschnitt Bergen - Karow gebaut. Allerdings ist hier der Startpunkt des Radweges am OA Bergen nur über stark befahrene Straßen (B196 bzw. die Königstraße), dazu noch als Linksabbieger zu erreichen. Der Radweg muss unbedingt bis zur Putbuser Kreuzung (nur 250 m!) erweitert werden, um eine gefahrlose Auffahrt zu ermöglichen.
Eine Initiative auf Rügen und viele Bürgermeister bemühten sich um diesen wichtigen Radweg. Ein herzliches Dankeschön den unermüdlichen Kämpfern, die nun hoffentlich bald ihr Ziel erreichen werden!
2013 wurde nun dieser Radweg, nicht zuletzt wegen der Erreichbarkeit des neuen Naturerbezentrums Prora, auf die Prioritätenliste des neuen Großkreises VR gesetzt. Da er dort an erster Stelle steht, soll er mit dem zusätzlichen Geld bis 2016 realisiert werden. Leider sind im Frühjahr 2021 noch keine Aktivitäten zu sehen... Dafür wurde der in der Prioritätenliste des Großkreises weit hinten rangierende Radweg von Garz zum Abzw. Groß Schoritz gebaut... Für den Radweg Karow - Lubkow sind ca. 470.000 € veranschlagt. Die verbleibende Lücke von Lubkow über das Naturerbezentrum nach Prora und weiter nach Binz soll durch die Gemeinde Binz und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt straßenfern realisiert werden. Das ist lobenswert! Wir warten nun alle gespannt auf das Jahr 2023! Da soll der wichtigste Radweg Rügens endlich entstehen. Oder kommt hier ein neuer "Flughafen Berlin" auf uns zu...
2020 gibt es laut OZ wieder einen neuen Termin für die Fertigstellung des "Jahrhundertprojekts" - das Jahr 2023. Hoffentlich wird es nicht wieder ein Luftschloss!

2. Zirkow - Serams (ca. 2 km)
Dieser straßenbegleitende Radweg längs der Bundesstraße lässt nun schon elf Jahre auf sich warten. Er war für 2009 vorgesehen, wurde aber aus unerfindlichen Gründen noch nicht gebaut. Nicht nur für Karls Erdbeerhof in Zirkow, sondern für alle Radler ein unbedingtes Muss! Damit würde Bergen an das Radwegenetz des Mönchgutes angebunden und Bergen wäre von Binz aus, wenn auch auf Umwegen, gefahrlos erreichbar. Gegenwärtig bleibt den Radlern nur die Bundesstraße, um von Zirkow nach Serams zu gelangen. Das Radeln auf der durch ein Waldgebiet führenden B 196 ist auf dem etwa 1,5 km langem Teilstück durch den extrem starken Verkehr und die sehr ungünstigsten Lichtverhältnisse lebensgefährlich!!!
2014 sollte dieser Radweg schließlich in Verbindung mit der neuen Buswendeschleife bei Serams entstehen! Die Buswendeschleife bei Serams ist fertig, vom Radweg immer noch keine Spur...
Laut OZ vom 09.11.2013 wurde dieser Radweg auf die Prioritätenliste des neuen Großkreises VR gesetzt. Dort steht er sogar an zweiter Stelle! Es besteht noch Hoffnung, dass Radler zukünftig nicht mehr die Bundesstraße benutzen müssen. Der erste tote Radfahrer auf dieser Bundestraße könnte unsere zuständigen Beamten aufschrecken und den Prozeß beschleunigen. Gott bewahre!
Nach Information der OZ vom 13./14.09.2014 sollte bis 2016 der Radweg nun endlich fertig werden. Er soll von Zirkow aus linksseitig der Straße in einer Breite von 2,5 m asphaltiert werden. Leider gibt es immer noch keine Aktivitäten... Die Zirkower, die Binzer Kurverwaltung und Rügener Radsportvereine kämpfen schon seit 2003 für diesen Radweg. Einige Aktivisten werden ihn vielleicht nicht mehr erleben... Für 2021 machen uns die Verantwortlichen nun wieder Hoffnung. Vielleicht gibt es doch noch Wunder...
OZ 31.Mai 2016: "Lückenschluss zwischen Zirkow und Serams nicht vor 2018". Das ist eine Terminfestsetzung, die nur hochbezahlten Beamten einfallen kann! 2019 heißt es nun, dass der Radweg auch die nächsten Jahre noch nicht kommt, weil Eigentumsfragen ungekärt sind. Man könnte lachen, wenn es nicht zum Weinen wäre. Hassen vielleicht verantwortliche Personen in Stralsund (Namen nenne ich aus Datenschutzgründen nicht!!!) unsere schöne Insel??? Zusammen mit dem Fremdenverkehrsverein Binz wird es auch weiterhin Raddemos für die Radwege Karow - Prora und Zirkow - Serams geben. Bitte beteiligt euch! Ohne Kampf werden wir keine Ergebnisse erreichen! Wir sind das Volk!

3. Binz - Schmachter See - Zirkow (ca. 6 km)
Für Binz ein unverzichtbarer Radweg! Binzer Urlauber hätten dann eine reizvolle Radstrecke, fernab vom Trubel im Badeort, durch wunderschöne Laub- und Nadelwälder. Zusätzlich hätte Binz dann eine Anbindung für eine schöne Radtour in die Weiße Stadt am Meer - Putbus / Lauterbach und nach Bergen. Mit dem 2012 eröffneten Karls Erlebnishof in Zirkow ist dieser Radweg einfach Pflicht und eine tolle Bereicherung für Binz und Zirkow. Die Urlauber werden es danken!

Die Notwendigkeit dieses Radweges wurde vom Binzer Bürgermeister Herrn Schneider erkannt und es gibt große Bemühungen ihn entstehen zu lassen. Leider gehört das ganze Waldgebiet einem Privatier aus dem Ruhrgebiet. An ihn wurde der Wald und leider auch das Wegerecht durch einen früheren Binzer Bürgermeister verkauft. Der Besitzer lehnt einen Rad- / Fußweg durch sein Eigentum rundweg ab!!!
Nun ja, Eigenwohl geht vor Gemeinwohl, da werden wir uns wohl daran gewöhnen müssen... Das war früher in zwei Diktaturen genau anders herum!

2020 scheint man eine Alternative gefunden zu haben. Das Amt Mönchgut Granitz (Das Amt mit den ohnehin schon besten Radwegenetz auf Rügen) möchte kurzfristig einen Radweg von Binz über Schmacht - Pantow - Zargelitz nach Nistelitz und weiter nach Viervitz bauen. Das Projekt würde vielen Binzer Radurlaubern den Weg nach Putbus und Bergen erleichtern. Auch Karls Erdbeerhof wäre dann gefahrlos zu erreichen! Da das Amt Mönchgut / Granitz immer schon Nägel mit Köpfen gemacht hat, bin ich sehr optimistisch!
Problematisch sehe ich den Übergang über die B196 bei Schmacht. Hier sind Hinweisschilder und eine Geschwindigkeitsbegrenzung unabdinglich.

4. OE Neu Mukran bis zur Ampelkreuzung Mukran Hafen
Der wunderschöne Radweg von Binz nach Sassnitz findet am Ortseingang von Mukran ein jähes Ende. Nun quält sich der Radler auf Pfaden neben der Straße. Für diese 500 m Radweg bis zu den Brücken über die Gleisanlagen des Fährbahnhofes sollte das Geld schnellstens bereit gestellt werden, damit die Urlauber gefahrlos Sassnitz erreichen können. Denn die Fahrt auf dieser in der Saison stark befahrenen Straße birgt ein großes Risiko für Leib und Leben. Schön, dass 2012 sich eine Bürgerinitiative der Sache angenommen hat! Viel Erfolg! Die bevorstehenden Wahlen sollten ein gutes Druckmittel sein... 2013 wurde dieser Radweg auf die Prioritätenliste des neuen Großkreises VR gesetzt. Er befindet sich hier auf der 6. Position. Nun besteht große Hoffnung, dass dieses Ärgernis aus dem Weg geräumt wird. Laut OZ vom 28.09.2014 sind 1,3 Mill. € für diesen Radweg veranschlagt, da das Bahngelände des Fährhafens Mukran überbrückt werden muss. Die Realisierung wurde erstmals für 2017 / 2018 ins Auge gefasst und ist jetzt auf 2021 verschoben worden! Ein Trauerspiel, oder sollte man besser wütend werden...

5. Putbus - Lonvitz - Vilmnitz
Nur knapp 1,5 km Radweg fehlen zur Anbindung von Putbus bzw. Vilmnitz an den Radweg nach Posewld / Zirkow.
Radler, die von Bergen und Serams / Binz auf dem Radweg über Zirkow - Posewald nach Putbus wollen, stehen in Lonvitz plötzlich auf der viel befahrenen und für Radler extrem gefährlichen Deutschen Alleenstraße. Was nun folgt, kann nur als Horror bezeichnet werden. Manche Familie mit Kindern war schon froh, dass sie Putbus unfallfrei erreichten, denn von 2 m Sicherheitsabstand zu Radlern scheinen die meisten Autofahrer noch nichts gehört zu haben. Seit 1997 kämpft eine Initiative im Ort für diesen Radweg. Fast alle Haushalte unterschrieben eine Petition an die Landesregierung. Geholfen hat das allerdings noch nicht...

6. Bergen - Putbus
Ca. 1 km Superradweg ab Neklade ist seit vielen Jahren fertig!

Der große Rest - eine Katastrophe!

Nach Regenfällen ist der Waldweg vor Putbus kaum noch passierbar. Fast 50 m Pfützen und Matsch müssen überwunden werden. Auch der DDR - Betonplattenweg vom Waldrand bis zum Ortsrand von Putbus ist eine schlimme Zumutung!
Dazu kommen durch Forstfahrzeuge zerfahrene Waldwege, die eine Gefahr für Radler sind. Dazu kommt die völlig kaputte Ortsstraße in Neklade! Für unsere Urlauber und natürlich auch für die Einwohner von Bergen und Putbus wäre dieser Radweg eine unschätzbare Bereicherung, bringt er doch die Anbindung Bergens an den Radweg nach Garz - Stralsund und zum Mönchgut / Granitz. Der Anfang von Bergen aus wurde schon vor vielen Jahren getan. Woran scheiterte die Fortsetzung?
Zur Zeit ist totale Funkstille! Armes Rügen!
Putbus wollte zwar noch 2007 diese untragbare Situation geringfügig verbessern... Leider reichte das Geld nur für 50 m... Nun hoffen wir alle auf unsere Bürgermeisterin Frau Radtke und die neue Putbusser Bürgermeisterin Frau Wilke! Fürs erste würde ein Trockenlegen des Sumpfes und das Legen einer Asphaltspur zwischen den Betonplatten vor Putbus eine gute und dazu billige Lösung sein.

7. Trent - Neuendorfer Wiek - Neuendorf  (ca. 4 km).
Gegenwärtig ein katastrophaler Feldweg auf dem altem Bahndamm der Kleinbahn von Bergen nach Altenkirchen.

Dies ist der einzige Weg, um gefahrlos von Bergen aus Trent und im weiteren die Insel Hiddensee bzw. die Wittower Fähre zu erreichen. Für Urlauber und Einheimische ist dieses Wegestück nicht nur eine Zumutung, sondern auch eine reale Gefahr für Leib und Leben. Besonders nach Regen sind die verwachsenen und ausgespülten Feldwege kaum passierbar! Völlig verschlissene DDR-Betonplattenwege machen die Situation auch nicht viel besser. 2010 erfolgten erste Planierungsarbeiten bei Trent. Doch dabei blieb es bis heute. Das ist kein gutes Aushängeschild für Westrügen und die gesamte Insel! Da ist auch der nagelneue aspaltierte Radweg von Trent nach Schaprode wenig hilfreich, wenn man ihn kaum erreichen kann.

8. Trent - Gingst (ca. 5 km)
Gegenwärtig ein katastrophaler Feldweg / Waldweg, der nicht ausgeschildert und damit auch noch schwer zu finden ist.
Dazu müsste der vorhandene Wanderweg genutzt werden, der sich allerdings in einem entsetzlichen Zustand befindet. Gegenwärtig fehlt dieses wichtige Stück des Rügenrundradweges und lässt jährlich tausende ratlose Radler zurück. Diese radeln auf der extrem stark und schnell befahrenen Landstraße von Kluis nach Trent und stehen Todesängste aus. Das Projekt "Schatz an der Küste" beinhaltete auch diesen Radweg (siehe OZ vom 25.09.2020). Es wurde mit 10 Millionen bezuschusst! 2020 ist das Projekt abgeschlossen, das Geld ist weg - kein Radweg in Sicht.

9. Neuendorf - Neukamp - Altkamp - Litzenhagen - Dumsevitz (ca. 8 km)
Katastrophale Feldwege und übelste DDR-Betonplattenwege lassen keine Freude aufkommen!
Hier ist eine riesige Lücke im Rügenrundtour - Fernradweg. In vielen Karten als Radweg eingetragen, erwartet den Radfahrer eine böse Überraschung. Nach Regen - Schlamm und tiefe Pfützen - bei Trockenheit loser Sand, rauben den Radlern den letzten Nerv. Dazu kommen noch arg verschlissene DDR-Plattenwege. Dabei könnte dieser küstennahe Radweg mit Aussicht auf den Rügenschen Bodden so schön sein...


10. Hagen - Nipmerow - Bisdamitz - Baldereck - Spyker (ca. 10 km)
Viel befahrene, enge Alleenstraße - Achtung Gefahr!!!
Der Radweg von Neddesitz kommend, endet am Ortseingang Nipmerow. Radler, die den Nationalpark auf kürzestem Wege ansteuern wollen, müssen nun durch Nipmerow die Ortsstraße benutzen. Auch die weiter nach Hagen führende Straße ist relativ eng und in der Saison stark befahren. Radler, die den Rügenrundweg fahren, finden sich immer wieder auf diesem Abschnitt auf einer gefährlich schmalen Alleenstraße und sind froh, wenn sie heil ankommen.
Diese Lücke sollte schnellstens geschlossen werden, damit der Rügenrundradweg auch seinen Namen zu Recht hat. Natürlich nicht straßenbegleitend, sondern am Ufer entlang!!! Leider haben Bauern den in alten Karten eingezeichneten Wanderweg auf dem Hochufer nach der Wende einfach umgeackert...
Über eine Weiterführung des Radweges von Baldereck zum Schloß Spyker sollte unbedingt nachgedacht werden.

11. Thesenvitz - Patzig - Moisselbritz - Rappin - Banzelvitzer Berge - Liddow (ca 14 km)
Zur Zeit muß eine relativ enge und in der Saison viel befahrene Straße genutzt  werden. Über die Halbinsel Liddow muss man mit sandigen bzw. morastigen Abschnitten vorlieb nehmen. Dieser Radweg bringt insbesondere eine Verbesserung des Radfahrens für Urlauber des Campingplatzes Banzelwitzer Berge. Gleichzeitig wird die kaum bekannte Halbinsel Lebbin ans Radwegenetz angeschlossen. Dieser Radweg könnte ein wichtiger Bestandteil eines wünschenswerten Radweges rund um den Großen Jasmunder Bodden sein.

12. Neu Mukran - Staphel - Lietzow (ca. 4 km)
Zur Zeit verläuft hier ein mäßig befahrbarer Waldweg / Plattenweg. Bei Nässe ziemlich morastig und bei Trockenheit sehr sandig - nicht ungefährlich!
Ein Radweg wäre eine angenehme Abkürzung und somit eine echte Bereicherung des Radwegenetzes auf unserer schönen Insel
, zumal er durch ein wunderschönes Waldgebiet führt. Unsere Urlauber ziehen Radwege durch die Natur den straßenbegleitenden Radwegen vor!!!

13. Radweg vom Göhrener Dreieck - Herzogsgrab - Alt Reddevitz (ca. 3 km)
Dieser idyllisch gelegene, aber stark versandete Waldweg soll nach dem Willen des Amtes Mönchgut Granitz bald ein gut ausgebauter Rad- / Wanderweg werden.
Er würde das schon sehr gut ausgebaute Radwegenetz auf dem Mönchgut weiter verbessern.


Radweg von Putbus nach Bergen. Radfahren auf Rügen könnte so schön sein, wären da nicht immer wieder uralte, löchrige LPG-Plattenwege (Panzerstraßen) ...

Der Radweg von Kuhle nach Wieck,
romantisch und ufernah, wurde 2011 asphaltiert.


Radweg Bergen - Sagard
Straßenbegleitende Radwege werden nur von Langstreckenfahrern geschätzt. Denn Lärm und Abgase sind genau das, was man im Urlaub vermeiden möchte.


Der Radweg von Binz nach Mukran ist ein gutes Beispiel für einen gelungenen Radweg. Fernab von der Hauptstraße verläuft er in Ufernähe durch eine schöne Landschaft.

Der naturbelassene Radweg bei Altefähr. Wunderschön gelegen, unmittelbar am Ufer
des Strelasunds mit Aussichtsmöglichkeiten
auf Stralsund. Leider ist dieser beliebte Radweg sanierungsbedürftig!!!


Der 2019 gebaute Radweg von Sassnitz über Hagen zum Königstuhl ist eine echte Bereicherung.

Übersetzen mit der Fähre am Baaber Bollwerk.
Eine tolle Abwechslung auf einer Radtour und dazu noch bezahlbar. Besonders für Kinder eine schöne Erinnerung.

Einzigartiger Radwanderweg mit Meeresblick von Sellin nach Baabe.
Ein Traum für Radfahrer. Hier sind in der Saison sehr viele Menschen unterwegs, so dass man sein Rad auch mal schieben muss..
Durch den geplanten Bau eines separaten Radweges wird dies bald der Vergangenheit angehören.

Der Radweg von Seedorf nach Moritzdorf.
Wunderschön über einen Höhenzug.

Traumradwege sind Radwege mit Meeresblick, wie hier bei Groß Stresow.
Rügen könnte den schönsten Radweg Europas besitzen, wenn man ihn längs der 574 km langen Küste mit meist Seesicht bauen würde...

Um in der Sprache der Politiker zu sprechen: Glowe hat seine Hausaufgaben in puncto Radwege hervorragend gemacht!


Der straßenbegleitende Radweg durch die Schaabe ist seit Jahren sanierungsbedürftig!

Diese wunderschönen "alten" Schilder wurden für viel Geld durch neue, weniger schöne ersetzt. Ein Schilbürgerstreich auf Rügen!!!

 

Teil II:  Radwege die dringend saniert werden müssten

1. Naturbelassener Radweg Nesebanz - Einmündung Graler Fähre - (nach Regen teils schlammig, bei Trockenheit sandig und loses Geröll)

2. Naturbelassener Radweg Ketelshagen - Putbus
Im Waldgebiet nach Regen teils sehr schlammig, bei Trockenheit teils sandig bzw. loser Splitt.

3. Naturbelassener Radweg Gustow - Sissow
(nach Regen teils schlammig, bei Trockenheit sandig)

4. Asphaltierter / gepflasterter / naturbelassener Radweg von Altefähr nach Bessin - Breesen - Rambin. Besonders der ufernahe Teil ist in einem erbärmlichen Zustand. Immerhin gehört dieser Radweg zur Rügenrundtour Fernradweg 6. Wann wird die Gemeinde Altefähr wach?

5. Schotterwege und DDR-Plattenwege auf dem Hochuferradwanderweg von Juliusruh nach Vitt. So etwas ist nicht mehr zeitgemäß!

6. Naturbelassener Hochuferradweg vom Kap Arkona bis zum Regenbogencamp Nonnevitz. Hier müssen mal Nägel mit Köpfen gemacht werden.

7. Asphaltierter Radweg von Juliusruh nach Glowe
Besonders im Bereich Juliusruh und zum Teil auch Glowe äußerst gefährliche Aufbrüche im Asphalt, wahrscheinlich durch Wurzelwerk.

8. Radweg von Freetz nach Groß Stresow. Von Jahr zu Jahr mehren sich die Aufbrüche und Aufwellungen im Asphalt und werden immer gefährlicher. Besonders schlecht ist der Abschnitt Freetz - Muglitz!

9. Radweg von Binz längs des Schmachter Sees bis zum Bahnübergang des Rasenden Rolands (teils grober Schotter, teils löchrig bzw. sandig, nach Regenfällen auch matschig). Diese 300 m Radwegeerneuerung dürften doch für Binz mit jährlich ca. 450.000 Urlaubern kein Problem sein, oder?

10. Asphaltierter Radweg von Putbus nach Wreechen. Die Aufwellungen und Löcher auf den teils stark abfallenden Radweg mehren sich von Jahr zu Jahr.


 

Teil III: Chronik des Radwegebaus auf Rügen


 2002 wurden folgende Radwege übergeben:

1. Prora Nord - Neu Mukran (ca. 5 km, ausreichend breit und asphaltiert)
2. Neklade - Richtung Putbus (ca. 1 km, breit, asphaltiert, Pflaster; mit Wetterschutzhütte)
3. Lancken Granitz - Serams (ca. 3 km, asphaltiert, straßenbegleitend zur B196)


2003 wurden folgende Radwege übergeben:

1. Uferrad- und Wanderweg (Promenade) Göhren - Baabe - Sellin (ca 5 km, Pflaster, breit mit Seesicht)
2. Binz - Richtung Serams (ca. 1,5 km; asphaltiert, breit, durch Felder bis zur Ortsgrenze Binz)
3. Lancken - Kuhle (ca. 1,5 km asphaltiert, straßenbegleitend,
sehr großzügig angelegt) 
4. Schloß Spyker - Bobbin (ca. 1 km; straßenbegleitend
5. Radweg auf der Schmachter See - Promenade in Binz ca. 1 km, Pflaster;
Trennung von Fußgängern und Radfahrern.  


2004 wurden folgende Radwege übergeben:

1. Radweg Dranske - Kuhle; breit asphaltiert, straßenbegleitend (ca. 3 km)
2. Radweg Seedorf - Moritzdorf, Betonspuren (ca. 3 km). Für landwirtschaftliche Fahrzeuge zugelassen.
3. Radweg Gingst - Silenz, breit, asphaltiert, für Anlieger frei (ca. 3 km)


 2005 wurden folgende Radwege übergeben:

1. Lückenschluss Radweg Seedorf - Moritzdorf (Betonspurenweg, ca. 500 m)
2. Sellin zwischen Seepark - Hauptstraße (ca 150 m)

3. Lückenschluss vom Radweg auf dem Deich in Lobbe zum Radweg nach Thiessow (ca. 0,5 km, gepflastert, ausreichend breit)
4. Alt Glowe bis Wedder Ort (ca. 1,3 km; 3,50 m breit ; asphaltiert; Kosten ca. 156.000 €); Für den öffentlichen Verkehr zugelassen.
5. Sehlen - Tilzow (ca. 2,5 km asphaltiert, straßenbegleitend mit Wetterschutzhütte)
6. Zirkow - Lonvitz (ca. 3,8 km, 2,5 m breit, asphaltiert,
straßenbegleitend; Kosten: ca. 295.000 EURO)
7. Radweg auf Deichkrone vom Campingplatz Suhrendorf nach Haide; 2 m breit und 2,8 km lang; Betonband, Kosten ca. 380.000 €.
8. Jagdschloß Granitz - Anbindung Binz; ca. 1200 m, ca. 190.000 €


2006 wurden folgende Radwege übergeben:

1. Baabe Kleinbahnhof - auf Deich Richtung Bollwerk Baabe (ca 1 km, asphaltiert,)


2007 wurden folgende Radwege übergeben:

1. Radweg Mukran - Sassnitz; (ca. 3 km; straßenbegleitend; 2,25 m breit, asphaltiert; Kosten: 616.000 EURO, von Kreuzung Neu Mukran bis zur Kreuzung am OE Sassnitz)
2. Kreuzung Polchow - Neddesitz (ca. 3 km, asphaltiert, straßenbegleitend; mit einseitiger Allee; Realisierung gleichzeitig mit dem Ausbau der Kapstraße Polchow - Neddesitz
3. Radweg Bergen - Karow; (ca. 4,2 km; straßenbegleitend zur B196; 2,25 m breit, asphaltiert; Kosten: 493.000 €; Anschlussstück zur Putbusser Ampelkreuzung in Bergen fehlt!!!
4. Straßenbegleitender Radweg vom OE Binz, von Prora kommend, bis zum Kreisverkehr, gepflastert (ca. 300 m).


2008 wurden folgende Radwege übergeben:

1. Kombinierter Rad- /Fußweg vom OE Sellin bis zum Abzw. zum Bahnübergang; ca. 400 m; Fertigstellung am 08. Mai zusammen mit der Ortsstraße; Querungshilfe über die viel befahrene B196 für Radler und Fußgänger am Bahnübergang
2. Radweg vom Schloss Spyker zum Radweg Mittelsee / Spykerscher See - Glowe; fertig gestellt Ende Juni 2008; Länge ca. 500 m, Breite 2,40 m, feinporiger Asphalt, auch für ungeübte Inlineskater zu empfehlen!
3. Radweg vom OA Binz in Richtung Prora bis zum Bahnübergang am Dünenpark; Wichtiger Lückenschluss! (ca. 1300 m, straßenbegleitend zur L29; Fällung von 69 Bäumen war erforderlich - Neuanpflanzung von 101 Bäumen; davon am Radweg 60; Baubeginn September 2008; Kosten 389.000 €; 2,25 m breit; asphaltiert;
achtwöchige Bauzeit); Inbetriebnahme Anfang November 2008.
4. Radweg und ländlicher Weg von Unrow nach Landow; Betonspurenweg, Länge 1800 m, wichtiger Lückenschluss auf dem Rügenradrundwanderweg.


2009 wurden folgende Radwege übergeben:

1. Radweg von Karow nach Zirkow; (ca. 2,5 km, asphaltiert, Breite: ca. 2,00 m, straßenbegleitend zur B196); Baubeginn September 2008; Fertigstellung 30.04.2009; Kosten: 368.000 €; Übergabe erfolgte im Mai 2009.

2. Radweg von Glutzow Hof über Poseritz nach Puddemin (ca. 6,5 km, 2 m breit); Teil des Radfernweges Hamburg - Rügen; neues Asphaltband auf dem vorher naturbelassenen und stark strapazierten Radweg. Kosten ca. 700.000 €; davon Förderung 430.000 €. Bauherr: Gemeinde Poseritz. Baubeginn: Juli 2009. Übergabe Ende Oktober 2009.

3. Radweg von Neddesitz über Quoltitz nach Nardevitz;
Kosten ca. 450.000 €; überwiegend Geld aus dem Konjunkturpaket II. Der Radweg ist asphaltiert; ca. 3,50 m breit und auch für landwirtschaftliche Fahrzeuge zugelassen; Bauherr: Gemeinde Sagard. Länge: ca. 2,6 km.

4. Radweg von Sellin bis zur Kreuzeiche in der Granitz
Baubeginn: 17.08.09, Länge 2,6 km lang, ca. 3 m breit, teils Schwarzdecke, teils naturbelassen (wassergebunden), Gefälle / Steigungen sind gepflastert, Kosten ca. 435.000 €, davon 10.000 € Eigenanteil, der große Rest Förderung.


Saniert wurden 2009 folgende Radwege:

Straßenbegleitender Radweg zur B96 von Strüssendorf über Lietzow nach Sagard (neue Asphaltdecke).

Radweg Binz - Mukran - Beseitigung der gröbsten Fahrbahnaufbrüche

Brücke über den Spykersee; 19,24 m lang; jeweils 4 Pfähle, über 8 m lang als Fundament. Fischbauchkonstruktion mit Aussichtspunkt in der Mitte, inklusive Uferbefestigung.

Naturbelassener Radweg von Glutzow Hof über Poseritz, Neparmitz nach Puddemin wurde mit einer Asphaltdecke versehen.


2010 wurden folgende Radwege übergeben:

1. Radweg vom Baaber Kleinbahnhof entlang des Selliner Sees bis zum Fährhaus in Sellin; Länge 1,2 km; 2,5 m breit, asphaltiert. Kosten: 623.000 € (davon Fördermittel: 439.000 €). Ein wichtiger und landschaftlich hochwertiger Radweg mit Anschluss zum Deichradweg in Baabe, Kreuzung der Schienen der Kleinbahn am Mönchguttor in Baabe
(gezählte Radlerfrequenz 2008 zwischen Baabe und Sellin: ca. 3700 Radler am Tag!!!). Baubeginn: August 2010; Einweihung durch Minister Till Backhaus im Mai 2011. Dieser landschaftlich sehr schöne Radweg bereichert das ohnehin schon gute Radwegenetz auf dem Mönchgut.

2. Radweg von Kuhle nach Wiek entlang des Wieker Boddens. Der bisherige Wiesenpfad verwandelte sich für 183.000 €, in ein 2,5 m breites Asphaltband. Gefördert wurde der Radweg durch das Land M/V. Am 15.09.2010 wurde der neue, landschaftlich sehr reizvolle und 1,6 km lange Radweg übergeben. Ein wichtiges Teilstück des Rügenrundweges ist damit geschlossen. Auf halber Strecke gibt es eine Schutzhütte. Es sollen 50 Bäume gepflanzt werden. Der Radweg war bereits für 1997 geplant!

3. Bauabschnitt 2 des Radweges Ummanz - Gingst (Varbelvitz bis Abzweig Klein Kubitz) längs der Kreisstraße 9. Baubeginn Ende August 2010 nach Abschluss der Erntearbeiten. Der Radweg wurde im Dezember übergeben. Er hat eine Länge von 1,6 km, ist 2,5 m breit und asphaltiert. Der Kreis als Bauherr investierte rund 250.000 €. 65% der Kosten übernahm das Land. Der letzte Bauabschnitt bis nach Gingst ist dann 2011 geplant! Auch die Markierung und Beschilderung erfolgt im Frühjahr. Prima, dann wird die Insel Ummanz besser erreichbar und für Radler nun attraktiver.

4. Radweg von Sagard (Beginn am Friedhof) bis zum Abzweig Volksitz in Richtung Neddesitz. Straßenbegleitender asphaltierter Radweg (Teilstück am Friedhof gepflastert), Länge: 1,5 km, Breite 2,5 m, Kosten 350.000 € (70% übernimmt das Land). Bepflanzung mit 238 Linden. Die fehlenden 1000 m bis Neddesitz sind für 2011 geplant. Damit entsteht ein wichtiger Radweg für Einheimische und Urlauber der Ferienanlage in Neddesitz.

5. Radweg von Nardevitz nach Nipmerow
Dieser ca. 3 km lange Radweg, der den alten, sehr sandigen Feldweg ersetzt, ist von größter Wichtigkeit, schafft er doch die Möglichkeit den Königstuhl zukünftig von Bergen, Binz oder Wittow gut mit dem Rad zu erreichen. Fertigstellung Ende 2010 als Betonspurenweg. Für Anlieger und landwirtschaftliche Fahrzeuge ist der Radweg freigegeben. Wenn die Verantwortlichen hier nicht kontrollieren, wird dieser Weg auch durch PKW genutzt, bietet er doch eine spürbare Abkürzung über Neddesitz nach Bergen.


2011 wurden folgende Radwege übergeben:

1. Radweg von Glewitz nach Zudar
Zehn Jahre haben die Bewohner der Halbinsel Zudar um ihren Radweg gekämpft. Allzu gefährlich ist das Radeln auf der viel befahrenen und engen Alleenstraße von der Glewitzer Fähre nach Garz. Am 1. Oktober wurde nun der erste Bauabschnitt von der Glewitzer Fähre bis zum Abzweig Groß Schoritz übergeben werden. Die Kosten von 650.000 € tragen das Land und die EU. In den folgenden Jahren soll der Radweg bis Garz weiter geführt werden...

2. Radweg durch Serams
Der nur ca. 100 m lange Radweg ersetzt das mittelalterliche Pflaster. Damit wird eine kleine, aber bedeutende Lücke des Radweges nach Binz geschlossen. Die Straße wurde gepflastert und in das Pflaster der Radweg integriert.

3. Radweg von Klein Kubitz nach Gingst
Mit dem ca. 1,5 km langen und 2,5 m breiten, asphaltierten, straßenbegleitenden Teilstück des Radweges von Gingst zur Insel Ummanz ist nun der Radweg von Gingst nach Ummanz insgesamt fertig gestellt. Toll für alle Anwohner und Rügenurlauber. Damit könnte Ummanz seinen Dornröschenschlaf beenden und zum Ziel von Radlern werden. Der gesamte Radweg von Ummanz nach Gingst hat eine Länge von 5,9 km und kostete 830.000 €. Gleichzeitig wurden 250 neue Bäume gepflanzt, 3 km Hecke angelegt und eine ausgezeichnete Beschilderung angebracht.


2012 wurden folgende Radwege übergeben:

1. Radweg von Abzweig Sagard nach Neddesitz
Nach 2-jähriger Bauzeit ist nun die Lücke im Radweg von Sagard zum Nationalpark Jasmund geschlossen. Gemeinsam dazu erhielt ein Teil der Straße einen neuen Belag. Der nur 2,8 km lange und 2 m breite, asphaltierte Radweg und die Straßenbauarbeiten waren mit 640.000 € veranschlagt. Nun verbessert sich die Möglichkeit, von Bergen über Sagard und Nipmerow zum Königstuhl zu radeln, erheblich.

2. Der Radweg vom Kap Arkona zum Gellort, der wegen Küstenabbruchs gesperrt wurde (Verschüttung eines Mädchens) wird 20 Meter landeinwärts verlegt. Die 350 m lange Umgehung wurde im April 2012 fertig gestellt. Die Oberfläche ist naturbelassen und in einem sehr schlechten Zustand. Deswegen müssen die Radler wohl auch das Rad diese kurze Strecke besser schieben.

3. Mit dem straßenbegleitenden Radweg von Putgarten nach Vitt, ca 1 km lang, gibt es nun keine Behinderungen der Tschutschu-Bahnen durch Radler mehr.

4. Fertigstellung des Radweges von Zudar zur Straßenkreuzung Garz - Puddemin - Groß Schoritz. Damit ist es Urlaubern und Rügenern möglich, auf Radwegen die Glewitzer Fähre anzufahren und eine Tour auf dem anliegenden Festland (Greifswald, Stralsund) zu planen.

5. Radweg über den Bahnübergang Prora Nord. Länge: 40 m, Breite: 3 m, Kosten: 40.100 €.

6. Radweg von Üselitz nach Mellnitz längs der Mellnitzer Wiek zur touristischen Erschließung dieses neuen Renaturierungsgebietes. Länge ca. 1600 m als Betonspurenradweg ausgeführt. Breite der beiden Betonspuren je 1 m. Kosten: 385.000 €, davon 253.000 € Förderung.

7. Straßenbegleitender Radweg zur B96 von Altefähr nach Rambin. Der Radweg längs der alten B96 hat eine Asphaltdecke und ist ca. 2 m breit. Viel wichtiger wäre die Sanierung des Uferradweges von Altefähr nach Rambin gewesen. Wer fährt schon gern längs einer Bundesstraße?

8. Radweg von Zeiten bis Klein Stubben. Auch für den öffentlichen Verkehr zugelassener Betonspurenweg. Ca 1,3 km Länge. Als Radweg faktisch ohne Bedeutung!


2013 wurden folgende Radwege übergeben:

1. Radweg von Lancken-Granitz nach Blieschow. Die frühere etwa 700 m lange uralte Kopfsteinpflasterstraße war für Radler eine echte Herausforderung. Ein 3 m breites Asphaltband macht nun das Radeln unweit der alten Pflasterstraße zum Genuß. Nun ist das Anfahren des Jagdschlosses von Lancken Granitz aus möglich. Leider ist die Pflasterstraße, die weiter zum Jagschloss führt, in einem erbärmlichen Zustand und nicht zu empfehlen.


2014 wurden folgende Radwege übergeben:

1. Radweg von Juliusruh nach Altenkirchen. Der rund 1 km lange Radweg war bis zu seiner Sanierung der schlechteste Radweg Rügens. Auch war er viel zu schmal. Nun ist er großzügig ausgebaut, 3 m breit und asphaltiert. Die Radler wirds freuen! Leider läßt der Ausbau der Radwege in Juliusruh / Drewoldke noch zu wünschen übrig. Nach dem Vorbild von Glowe sollte dies schnell geändert werden.

2. Radweg parallel zur Seepromenade von Göhren nach Baabe.
Das Projekt wurde seit 2002 mehrfach aufgeschoben. Der mit Elaston (Lumpenbeton) belegte Weg ist ca. 2,5 m breit und hat eine Länge von 2,5 km. Dieser Radweg, der enorm wichtig ist, ist sicher einer der schönsten Rügens mit einem tollen Seeblick längs des feinsandigen Strandes. Der Radweg wurde mit 600.000 € vom Land gefördert. Er sollte noch 2013 fertig gestellt und übergeben werden. Im folgenden Jahr war die Verlängerung bis nach Sellin geplant. Leider musste die Fertigstellung auf 2014 verschoben werden. Der Radweg ist im Bau und könnte noch 2015 übergeben werden.

3. Radweg parallel zur B96 (alt) von Rambin nach Samtens.
Dieser ca 6 km lange Radweg verläuft neben der alten B96 und hat eine Asphaltdecke. Da die naturbelassenen Radwege von Stralsund auf die Insel Rügen in einem teils sehr schlechten Zustand sind, ist nun nach Fertigstellung dieses Radweges die Zufahrt zur Insel wieder gefahrlos möglich. Dieser Radweg kann aber niemals die beiden naturbelassenen Radwege ersetzen, da diese landschaftlich viel schöner und weitab vom ungeliebten Straßenverkehr sind! Der straßenbegleitende Radweg ist 13 km lang, asphaltiert und kostet etwa 3 Mill. €. Durch Bauverzögerung in den Ortslagen wird der Radweg durch Rambin und durch Samtens ersten 2015 fertig gestellt.


2015 wurden folgende Radwege übergeben:

1. Teilstück an der Shell-TS in Samtens. Länge ca. 800 m, asphaltierter straßenbegleitender Radweg zur B96.

2. Lückenschluss vom Rügendamm bis zum Radweg Altefähr - Rambin, welcher an der Kreuzung Bergener Straße - B96 vor Altefähr beginnt. Der asphaltierte Radweg verläuft straßenbegleitend zur alten B96. Seine Länge beträgt ca. 1 km. Der Radweg ist fertig und gewährleistet nun ein komfortables Radeln von Stralsund über den alten Rügendamm, vorbei an Altefährt über Rambin bis nach Samtens.

3. Straßenbegleitender Radweg durch die Ortslage von Rambin längs der B96. Der Radweg verläuft direkt an der alten B96, hat eine Länge von 500 m und ist gepflastert.

Das ist eine traurige Bilanz für Rügen! Das schlechteste Ergebnis seit vielen Jahren. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Rügen seine Attraktivität für Radler verliert!


2016 wurden folgende Radwege übergeben

1. Radweg von Gagern nach Silenz. Hier wurde mit Beginn der Radsaison 2016 die zweite Fahrradstraße (nach Prora) der Insel fertig gestellt. Sie ist asphaltiert, rund 3 m breit und 2 km lang. Die Kosten belaufen sich auf 392.000 €. Der Eigenanteil der Gemeinde liegt bei 44.000 €. Eine Wetterschutzhütte bei Silenz wird die Radler bei Regen schützen. Damit ist ein wichtiger Schritt zur Anbindung Westrügens an das Radwegenetz getan. Insbesondere erleichtert sich die Anfahrt von Bergen nach Gingst und weiter zur Insel Ummanz.

2. Neubau der Brücke über die Lanckener Bek in Seedorf für Radler und Füßgänger. Die Kosten belaufen sich auf 2,3 Mill. €. Der Baubeginn war im März 2016. Während des Baus konnten Fußgänger und Radler eine behelfsmäßige Pontonbrücke über die Bek nutzen.

3. Radweg von Waase nach Wusse auf der Insel Ummanz. Nachdem 2015 die Straße zwischen den beiden Orten saniert und angehoben wurde, um eine Deichwirkung zu erzielen, soll 2016 ein Rad- und Gehweg folgen. Die Kosten sind mit 342.000 € veranschlagt. Er wird zu ca. 95 % gefördert. Außerhalb des Ortes führt der Radweg auf der Deichkrone bis zum Seglerhafen nach Wusse. Die Insel Ummanz soll, wenn es nach dem Bürgermeister Herr Gliewe geht, zu einem Paradies für Radler werden. In Heide werden zwei Zuwegungen zum schon bestehenden Deichradweg angelegt. Der Radweg soll zur Hauptsaison 2017 fertig gestellt sein. Wir sind gespannt!

5. Weiterbau des Radweges östlich von Samtens längs der B96 Richtung Bergen.

6. Radweg von Trent auf dem ehemaligen Bahndamm der Rügener Kleinbahn bis zur Grenze Neuenkirchens. Der Radweg mit einer Länge von 2,7 km soll 2016 begonnen und 2017 fertig gestellt werden. 890.000 € soll das Vorhaben kosten. Die Gemeinde Trent trägt 45.000 €. Er wird eine Breite von 2,00 - 2,90 m aufweisen und überwiegend aus Betonspurbahnen bestehen. Mit diesem wichtigen Radwegestück würde sich die Erreichbarkeit von Trent und nachfolgend der Wittower und Schaproder Fähren von Bergen aus wesentlich verbessern.
Der Radweg existiert bis heute nicht.

10. Der so genannte schwarze Weg vom Ortsausgang Altefähr Richtung alten Rügenbahnhof, längs der Pflasterstraße, soll Ende des Jahres eine Asphaltdecke erhalten. Für das neue Seebad und dessen Radwegeanbindung nach Stralsund ein Muss. Die Verbreiterung und komplette Sanierung des Uferradweges von Altefähr längs des Sundes nach Ranbin sollte schnellstens folgen!

11. Der straßenbegleitende Radweg vom OA Güttin bis zur Landstraße Samtens - Gingst, asphaltiert, Länge 1 km wurde fertig gestellt.

Saniert wurden 2016 folgende Radwege:

1. Der asphaltierte, straßenbegleitende Radweg von der Ampelkreuzung in Mukran bis zur Ampelkreuzung an der B96 längs der Nordstraße (Länge ca. 3,5 km) sowie der aspaltierte straßenbegleitende Radweg von der Ampelkreuzung weiter bis zum Abzweig Sagard (Länge ca. 1,3 km). Auf den bereits asphaltierten Radwegestücken wurde die Deckschicht grundlegend erneuert.


2017 wurden folgende Radwege übergeben:

1. Radweg vom Abzweig Groß Schoritz nach Garz
Der Wirtschaftsminister von M/V Harry Glawe (CDU) hatte sich persönlich des von den Garzern lang ersehnten Radweges angenommen. Das nötige Geld hat sein Ressort zur Verfügung gestellt. Der straßenbegleitende Radweg hat eine Länge von 3,9 km, ist straßenbegleitend und asphaltiert. Er gestattet es nun Radlern, von der Glewitzer Fähre, schnell bis Garz und weiter nach Putbus zu radeln. Der erste Spatenstich wurde im August 2016 ausgeführt. Der Radweg wurde rechtzeitig zum Saisonstart 2017 übergeben! Seltsam ist allerdings, dass dieser Radweg auf der Prioritätenliste des Großkreises nicht im vorderen Bereich zu finden war...
Er ist somit sicher toll für die Garzer, für die gesamte Insel leider von geringerer Bedeutung.

2. Radweg von Baabe Bollwerk nach Alt Reddevitz (Camingplatz / Reiterhof).
Der Beharrlichkeit des ehemaligen Amtsvorstehers Dieter Mathis ist es zu verdanken, dass der ganz wichtige Radweg vom Bollwerk Baabe zum Campingplatz in Alt Reddevitz gebaut wurde. Er kostete rund 670.000 €, wovon 90% gefördert wurden. Der Radweg hat eine Breite von 2 m bis 3 m, eine Länge von 2,6 km und ist asphaltiert. Der Eigenanteil der Kommune war bereits seit Jahren im Haushalt eingestellt. Mit diesem sehr großzügigen Radweg ist eine weitere Lücke im Radwegenetz des Möchgutes geschlossen. Nach der Eröffnung des sanierten Hafens Baabe Bollwerk durch die Bundeskanzlerin ist dies ein weiterer Schritt zur Erhöhung der Attraktivität der Halbinsel Mönchgut. Das Mönchgut hat damit seinen Vorsprung in Sachen Radwegenetz gegenüber den anderen Inselteilen weiter ausgebaut und ist nun uneingeschränkt als Radwegregion auf Rügen zu empfehlen.

3. Radweg von Waase nach Wusse (Insel Ummanz)
Ummanz soll zu einem Paradies für Radler werden und so ist im September 2017 ein weiterer großzügiger Radweg übergeben worden. Der 1,4 km lange und ca. 2,5 m breite asphaltierte Radweg führt auf der Deichkrone von Waase nach Wusse. Er kostete 304.000 €, 90% davon wurden gefördert. Sehr schön, dass auch an einen angenehmen Rastplatz gedacht wurde. Der Radweg ist Bestandteil des 7980 km langen Ostseeküstenfernradweges rund um die Ostsee.


2018 wurden folgende Radwege übergeben:

1. Fertigstellung der Unterführung der B196 im Ortsbereich von Sellin
Diese nicht einfach zu realisierende 140 m lange Untertunnelung der B196 wurde rechtzeitig vor Beginn der Saison 2018 fertig gestellt. Sie verbindet den Radweg längs des Selliner Sees mit dem Ortskern von Sellin. Für Radfahrer war bisher das Überqueren der in der Saison äußerst stark befahrenen B196 in Sellin ein nicht ungefährliches Abenteuer. Die 1,3 Mill. € teure Maßnahme wurde zu 90% vom Land gefördert. Damit baut das Mönchgut seinen Vorsprung in punkto Radwandern gegenüber den anderen Regionen Rügens weiter aus.

 


2019 wurden folgende Radwege übergeben:

1. Radweg von Sassnitz zum Königsstuhl
Dieser sehr wichtige Radweg stand wiederholt auf dem Plan. Doch dieses Mal hat es geklappt. Der Zuwendungsbescheid vom Land in Höhe von 2,7 Mill. € ermöglichte den Bau des von Urlaubern so schmerzlich vermissten Radweges. Der Weg führt von Sassnitz Lancken über Buddenhagen, vorbei am Parkplatz Hagen und dem Baumhaus Schwierenz zum Königsstuhl. Er verläuft entlang vorhandener Forstwege fernab der öffentlichen Straße durch den Nationalpark. Seine hydraulisch gebundenen Tragdeckschicht wurde von den "Naturschützern" gefordert. Seine Länge beträgt 12 km, seine Breite für Rügen sensationelle 2,5 m. Dazu sollen Rastplätze entstehen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 3 Mill. €. Nun ist es Radlern endlich möglich, mit vertretbarem Aufwand und Risiko den Königsstuhl zu erreichen. Dieser Radweg gehört nun zu den schönsten Radwegen Rügens (besonders im Mai und Oktober auf Grund der wunderschönen Laubfärbung der Rotbuchen) und wird sicher von unseren Gästen und Einheimischen sehr gut angenommen. Meine höchste Anerkennung für die Stadt Sassnitz, die sich nun in der Rangfolge für Radler auf Rügen weit nach oben gearbeitet hat.

2. Radweg von Trent (Zubzow) nach Schaprode
Schon 2017 sollte dieser sehr wichtige Radweg in Angriff genommen werden. Nun ist er endlich fertig. Der Radweg verläuft an der Nordseite der Straße bis zum Abzweig Zubzow und dann auf der Gemeindestraße bis Trent. Er erleichtert die Zufahrt von Radlern zur Insel Hiddensee. Nur ist damit noch nicht geklärt, wie Radler überhaupt erst einmal aus Richtung Bergen sicher bis nach Trent kommen können. Da gibt es noch sehr viel zu tun! Schade, dass Trent sich nicht um den Bau des Radweges auf dem alten Kleinbahndamm Richtung Neuenkirchen bemüht... Dann würden sich für Radtouren nach Hiddensee viele Urlauber und Einwohner interessieren. Die Kosten für den Bau des 5,5 km langen und 2,5 m breiten, asphaltierten Radweges betrugen 3,6 Mill. €.

3. Radweg von Serams nach Zirkow
Dieser längs der B196 verlaufende, 3 km lange Radweg, war für 2003-2004 geplant und wurde mehrfach verschoben. Er wäre der äußerst notwendige Lückenschluss, um ungefährdet von Bergen über Karow - Zirkow ins Mönchgut bzw. nach Binz zu radeln. Immer noch müssen Urlauber und Rügener Radler von Zirkow nach Serams und umgekehrt auf die Bundestraße ausweichen und Todesänste ausstehen. Ende 2019 sollte nun endgültig mit diesem außerordentlich wichtigen Radweg begonnen werden, der übrigens schon seit Jahren an 2. Stelle im Radwegeplan des Kreises steht. Leider ist nichts passiert. Der Bau des äußerst wichtigen Radweges wird nach Aussagen der Verantwortlichen für weitere Jahre verschoben. Katastrophe!!!

4. Radweg von Baabe nach Sellin / Südstrand
Schon im Februar begannen die Bauarbeiten an diesem ca. 1 km langen Radwegstück. Dazu wird die alte, gepflasterte Promenade abgerissen und dafür ein asphaltierter Radweg in einer Breite von 2,50 m gebaut. Seeseitig dazu erfolgt dann später der Bau der neuen Promenade, die dann sicher zu den schönsten Rügens gehören wird. Damit ist ein Radeln mit Seesicht von Göhren bis Sellin möglich. Die Kosten des Radweges belaufen sich auf 332.000 €.

5. Sanierung des Radweges von Lobbe nach Thiessow
Dieser sehr stark befahrene Radweg, der in die Jahre gekommen und sehr ramponiert war, hat im Mai eine neue Asphaltdecke erhalten. Die Radler werden darüber sehr erfreut sein! Ein Kompliment dem Bürgermeister, der diesen Mangel schnell beseitigt hat. Das Mönchgut ist eben einsame Klasse! Da sollten sich alle anderen Bürgermeister Rügens mal ein Beispiel nehmen. Allerdings hätte bei dieser Gelegenheit der Radweg um mindestens 0,5 m verbreitert werden müssen. So birgt der extrem stark und schnell befahrene Radweg auch nach der Sanierung eine nicht zu unterschätzende Gefahr für Radler, Fußgänger, Skater, Rollerfahrer und Fußgänger...

6. Sanierung des Radwegeabschnitts Sellin - Baabe längs der Kleingärten am Selliner See. Dieser Radwegeabschnitt war voriges Jahr durch viele wurzelbedingte Aufbrüche sehr schwer zu befahren. Schnell und unbürokratisch wurde der sehr stark genutzte Radweg zur Freude der Urlauber und Rügener saniert. Klasse!!!


2020 wurden folgende Radwege geplant / übergeben

Dem Autor sind keinerlei Aktivitäten zum Radwegebau bzw.-Sanierung im Jahr 2020 bekannt. So etwas gab es seit 1992 noch nie! Armes Rügen...

Und trotzdem noch eine gute Nachricht. Im Dezember wird der ländliche, asphaltierte Weg von Gingst nach Silenz in den Rang einer Radfahrstraße erhoben. Dies ist nun die zweite Radfahrstraße auf Rügen! Die 4,5 km lange, schmale Straße ist nun für den Durchgangsverkehr gesperrt und nur für Anlieger und landwirtschaftlichen Verkehr offen. Die Geschwindigkeit wurde auf 30 km/h reduziert. Radler haben Vorrang und dürfen auf dieser Straße auch nebeneinander fahren.


2021 sind folgende Radwege geplant:

1. Radweg von Marlow nach Sagard
Der geplante Radweg hat eine Länge von ca. 1km und ist touristisch ohne jede Bedeutung. Eigentlich nicht erwähnungswert.

2. Radweg von Karow über Lubkow zum Naturerbezentrum
Dieser weniger als 4 km lange Radweg ist von mir immer schon als der wichtigste für Rügen angesehen worden und sollte schon ab Mitte der 90er Jahre mehrfach in Angriff genommen werden. Aber es geschah wie so oft - nichts. Nun macht man uns wieder Hoffnung! Es wäre doch zu schön, wenn tausende Radler von Bergen aus gefahrlos zum Strand in Prora gelangen könnten. Dieser Radweg steht schon mehrere Jahre auf dem ersten Platz im Radwegeplan des Kreises VR. Die Unfähigkeit unserer Straßenbaubehörde in Stralsund ist offensichtlich. Vielleicht will man aber auch Rügen vorsätzlich großen Schaden zufügen.

3. Radweg von Zirkow nach Serams
Dieser äußerst wichtige Radweg steht im Radwegeplan des Kreises VR schon mehrere Jahre auf dem 2. Platz. Sein Bau wurde mehrfach angekündigt und immer wieder verschoben. Man möchte es gern glauben, dass dieses Jahr mit dem Bau dieses kurzem (< 2 km) aber äußerst wichtigen straßenbegleitenden Radweges zur B196 im Herbst begonnen werden soll. Dann könnten nächstes Jahr Radler bequem von Bergen aus das Mönchgut erreichen und Urlauber vom Mönchgut die Inselhauptstadt besuchen. Auch gibt es dann die Möglichkeit von Bergen aus Binz anzufahren, ohne sich in Lebensgefahr begeben zu müssen. Jedoch "Wer einmal lügt, den glaubt man nicht, selbst wenn er dann die Wahrheit spricht!". Wir sind alle sehr gespannt...

2021 wurden folgende Radwege instand gesetzt:

Für insgesamt 1 Mill. € wurden 2021 dringend erforderliche Instandsetzungen der Radwege auf Rügen vorgenommen.

1. Straßenbegleitender, asphaltierter Radweg zur B96 vom Abzweig Jarnitz bis Sagard. Dieser Radweg wies einige Aufwellungen auf, war aber im Vergleich zu anderen Radwegen noch im guten Zustand. Die Ausbesserung schadhafter Teile wurde im Mai bereits abgeschlossen.

2. Auf den straßenbegleitenden und asphaltierten Radwegen von Mukran nach Sassnitz und von Bergen nach Zirkow wurden alle schadhaften Stellen bis Ende Juni ausgebessert.

3. Der straßenbegleitende, aspaltierte Radweg von Sagard nach Mukran, welcher sich noch in einem sehr guten Zustand befand, wurde komplett abgefräst und mit einer neuen Decke versehen. Bis auf die Seitenborde ist der Radweg Anfang Juli fertig geworden.

 

 

Die alten DDR-Plattenwege sind für unsere überwiegend älteren Urlauber eine Zumutung und sollten bald der Vergangenheit angehören!


Will man die Natur Rügens genießen, muss man leider auch immer wieder unangenehme Wege in Anspruch nehmen.


Originell und radfahrer- sowie fußgängerfreundlich die Lösung am Schmachter See in Binz. Beide Wege sind räumlich voneinander getrennt.


Rügens Seebäder verschönern sich von Jahr zu Jahr. Binz hat in den letzten Jahren auch für Radfahrer viel getan. Die Zeit, wo es problematisch war, mit dem Rad nach und durch Binz zu fahren ist Gott sei Dank vorbei.



Der neue Radweg von Sassnitz nach
Neu Mukran schließt eine weitere Lücke
im Radwegenetz. Schön, dass er nicht unmittelbar an der Straße verläuft.



Traurig, wenn zwei tolle Radwege (Binz - Mukran und Mukran - Sassnitz) nur über solch einen Pfad miteinander verbunden sind, wie in Neu Mukran.


Radler wollen natürlich auch Seesicht. Dabei kommen sie oft auf den Promenaden mit Fußgängern in Konflikt.
Die Promenaden auf der Insel Usedom sind da ein gutes Beispiel für das Miteinander von Radlern und Wanderern.

 

Auch Radwege benötigen Pflege, sonst
kann es schon mal gefährlich werden...

 

Naturbelassene Radwege wachsen ohne Pflege immer mehr zu und mutieren zu einem Pfad

 

Die wenig befahrenen Nebenstraßen Rügens, im Bild bei Swantow, eignen sich vorzüglich zum Radeln.

 

Eine DDR- Altlast, der Plattenweg bei Neukamp. Hier hört die Freude am Radfahren auf! Und diese Strecke gehört zum Rügenrundradweg...


Der neue Radweg am OE Binz. Hier sind Radweg und Fahrbahn mit Seitenplanken getrennt. Vorbildlich - eine große Sicherheit für Radler!

 

Uralte Kopfsteinpflasterwege trifft man heute auf Rügen nicht mehr so oft. Sie sind aber immer eine Tortour für Radler und Wanderer.


Der neue Radweg von Dranske nach Kuhle. Breit und großzügig angelegt und mit dem notwendigen Windschutz versehen. So sieht ein zukunftssicherer Radweg aus!


Der nagelneue, idyllische Radweg von Sellin bis zur Kreuzeiche in der Granitz, bietet Radlern ein tollen Naturerlebnis


Wetterschutzhütten an Rügens Radwegen bieten den Radlern bei Regen Schutz und eignen sich auch für ein Picknick im Freien

 

Asphaltierte, straßenbegleitende Radwege, wie hier im Bild auf der Halbinsel Zudar, erlauben eine schnelle und sichere Fortbewegung von A nach B, mehr nicht.


Der neue Radweg auf dem Deich bei Suhrendorf (Insel Ummanz) entspricht den Geschmack der vielen Radler, die nach Rügen kommen.


Idyllische, überwiegend gut gepflegte Radwege durch die Buchenwälder der Granitz sind besonders im Frühling ein Hochgenuss.

 

Die nachwendigen Plattenwege sind sehr angenehm für die Radler und dazu noch preiswert. Außerdem sind die Fahrspuren strikt getrennt.



Naturbelassene Radwege, wie hier bei Sissow, wachsen ohne Pflege immer mehr zu und verschwinden bald ganz.

 

Ein Highligth für Rügen wäre der Bau von Radwegen auf den Deichkronen (wie hier im Bild auf Lieschow) Vorteile: Für den Urlauber ständige Seesicht und völlig ebene Strecken und für die Deiche eine höhere Festigkeit.
Toll, nicht wahr?

 


So macht Radeln Spaß. Moderne Plattenwege, die beide Fahrspuren voneinander trennen und dabei noch Seeblick, wie hier in Neuendorf.

 

Auf Ummanz macht Radeln immer mehr Spaß. 2017 wurde der Radweg Waase-Wusse fertig gestellt.

Einzigartig - der neue Radweg von Baabe Bollwerk nach Alt Reddevitz (2017 eröffnet)

 

Der DDR-Plattenweg zum Leuchtturm auf dem Dornbusch auf Hiddensee ist eine Zumutung

Teil IV: Radwege, die schon viel Jahre im Gespräch sind und die es immer noch nicht gibt

1.   Bergen - Neklade - Putbus (ca. 6 km). Der Baubeginn dieses für Bergen so wichtigen Radweges erfolgte schon im Frühjahr 2002. Schnell wurde 1 km asphaltierter Radweg vom Gut Neklade bis zum Waldrand fertig gestellt. Dann passierte nichts mehr, bis heute. Der Zustand des Weges von Neklade bis nach Putbus ist zur Zeit eine echte Zumutung! DDR-Plattenwege der übelsten Sorte, zerfahrene Waldwege mit riesigen Pfützen, eine völlig kaputte Ortsstraße in Neklade...  Aber er ist eben alternativlos und so quälen sich jährlich tausende Urlauber über diese üblen Wege und nehmen die schlechtesten Andenken mit nach Hause.

2.  Karow - Lubkow - Prora (ca. 5 km). Dieser Radweg wurde bereits 1996 angekündigt. Alle Bergener waren begeistert, ist er doch eine Möglichkeit, mit dem Rad zum nahem Strand zu fahren. Dann trat Funkstille ein. Ein Bauer wollte wohl sein Land nicht verkaufen... Naja, die Losung "Eigentum verpflichtet" ist ja auch nicht mehr aktuell. Heute geht es um das Wohlergehen des Einzelnen (meist der Reichen), der Nutzen für die Gesellschaft weniger interessant... Geplant war die Fertigstellung bis 2005. Passiert ist wiederum, Sie ahnen es schon, nichts! Dieser Radweg, der sogar durch unsere Obrigkeit als dringend notwendig anerkannt wurde, ist immer noch nicht in Sicht. Warum??? Man kann sich nur noch wundern?????????? Oder sollte man sich mal richtig empören?
2013 wurde dieser Radweg, nicht zuletzt wegen der Erreichbarkeit des neuen Naturerbezentrums Prora, auf die Prioritätenliste des neuen Großkreises VR gesetzt. Hier steht er an erster Stelle! Bis 2016 sollte er laut OZ gebaut werden. Zu sehen ist im Herbst 2018 noch immer nichts! Die vielen Radfahrer, die sich auch 2021 auf der Alleenstraße von Karow nach Prora abquälen müssen, können einem nur noch leid tun. Viele stehen auf ihrer Tour Todesängste aus! Meine Empfehlung: Nach einem Unfall den Landkreis verklagen, da ein Hinweisschild die Radler zum Befahren dieser gefährlichen Strecke auch noch auffordert!!!

3. Serams - Zirkow, dieser längs der B196 verlaufende, 3 km lange Radweg, war für 2003-2004 geplant. Passiert ist nichts! Er wäre der äußerst notwendige Lückenschluss zwischen dem straßenbegleitenden Radweg nach Zirkow und weiter ins Mönchgut. Immer noch müssen Urlauber und Rügener Radler von Zirkow nach Serams und umgekehrt auf die Bundestraße ausweichen. Ein lebensgefährlicher Abschnitt für Radler, der früher oder später mit furchtbaren Unfällen auf sich aufmerksam machen wird. 2009 / 2010 sollte erneut diese Radwegelücke geschlossen werden. Sie ahnen es schon! Passiert ist wiederun nichts! Unfassbar, wer solche Verzögerungen verursacht. 2014 sollte dieser Radweg nun gemeinsam mit der neuen Buswendeschleife neben dem Kleinbahnhof Serams entstehen. Die Buswendeschleife Serams ist längst fertig und vom Radweg immer noch keine Spur. Laut OZ vom 12.07.15: Der Entwurf ist fertig gestellt. Die Erlangung des Baurechts ist für 2016 möglich. Geplante Kosten: 800.000 €. Immerhin steht dieser Radweg nun an zweiter Stelle der Prioritätenliste des Großkreises Vorpommern / Rügen. 2018 wurde erneut der Baubeginn dieses äußerst wichtigen Radweges aufs nächste Jahr verschoben.
Armes Deutschland oder besser unfähiges Vorpommern / Rügen. Im Herbst 2019 soll nun Baubeginn sein...
Laut OZ vom 18.04.2021 soll im Herbst 2021 mit dem Bau dieses kurzen (weniger als 2 km) aber immanent wichtigen Radweges begonnen werden. Das Planfeststellungsverfahren wurde nach 30 Jahren erfolgreich abgeschlossen und nun sollten wir guter Hoffnung sein, jedoch sitzen die vergangenen laufenden Hinhaltungen und Verzögerungen tief und ließen uns misstrauisch werden.
  
4.   Brücke Mittelsee / Spykerscher See - Polchow - Martinshafen (ca. 6 km): In Planung aufgenommen 2000; Noch nicht begonnen...? Aber zwischen dem Spykerschen See und Mittelsee wurde 2010 eine neue Brücke eingeweiht.

5. Stralsund - Bergen, längs der neuen B96 (ca. 28 km, gepl. 2006). Dieser verzögert sich mit der Verzögerung des Baus der neuen 3-spurigen und kreuzungsfreien Straße B96n von der Rügenbrücke nach Bergen. 2012 entstand der Abschnitt Altefähr - Rambin. 2015 wurde der Abschnitt Rambin - Samtens übergeben. Eine Weiterführung bis Bergen ist leider nicht vorgesehen.

6. Radweg von Samtens nach Garz, straßenbegleitend, asphaltiert, Bau sollte 2011 beginnen (OZ 15.04.08 - Vorschlag des Chefs des Straßenbauamtes Herr Sendrowski). Noch nichts in Sicht!

7. Radweg von der Wittower Fähre nach Breege
Damit würde dann einer Umrundung der Halbinsel Wittow in Ufernähe nichts mehr im Wege stehen. Die Attraktivität Wittows würde bei den Radlern weiter wachsen (OZ, 3. April 2014). 2018 noch keine Aktivitäten sichtbar.

8. Radweg von Unrow nach Gingst
Diesen ca. 4 km langen Radweg wollen die Gingster gemeinsam mit den Ummanzern bauen. Dazu soll ein bereits existierender löchriger Landweg genutzt werden. Damit würde eine weitere Lücke im Rügenradrundweg geschlossen und die Region Gingst - Lieschow - Ummanz endlich besser mit dem Rad erreichbar sein. Zur Zeit müssen dazu öffentliche Straßen genutzt werden.

9. Sanierung des Radweges von Altefähr nach Rambin (Uferradweg)
Diesen an sich wunderschönen Radweg gibt es schon viele Jahre. Er wurde schon Anfang der 90er Jahre angelegt. Leider ist er nun in einem miserablen Zustand. Den nagelneuen, straßenbegleitenden Radweg längs der B96 wird wohl kaum jemand nutzen, wenn der wunderschöne Uferradweg erst wieder gut befahrbar ist. Die Gemeinden Altefähr und Rambin wollten nun dieses Vorhaben 2014 in Angriff nehmen, zumal dieser Radweg Bestandteil des europäischen Radwegenetzes und anderer Radfernwege ist. Dafür sind fast eine Mill. € veranschlagt. Von einer 90%igen Förderung wird ausgegangen. Leider ist noch nichts passiert!

10. Radweg Lieschow - westlicher Deich
Die Insel Ummanz hat bereits einen Radweg auf der Deichkrone, völlig eben und mit Seesicht. Nun zieht Lieschow nach. Das westliche Rügen wird damit für Radler immer attraktiver. Leider wurde der Radweg nicht wie geplant 2014 begonnen. Er wird wohl noch auf sich warten lassen.

11. Radweg Sagard - Sassnitz
Viele Jahre hatte man auf eine Fortsetzung des zur B96 straßenbegleitenden Radwegs, welcher von Bergen über Lietzow nach Sagard führt, gehofft. Laut Ostsseanzeiger vom 18.08.2015 ist er nun in der Entwurfsplanung. Zur Zeit ist ein langer Umweg über Mukran die einzige Möglichkeit von Bergen gefahrlos nach Sassnitz zu gelangen.

12. Radweg von Sellin (Mutter-Kind-Klinik) über den Schwarzen See und die Kreuzeiche in der Granitz nach Binz (Klünderberg). Besonders das Mönchgut drängt auf diesen Radweg, um die Anbindung von Binz an den Südosten Rügens weiter zu verbessern (OZ vom vom 04.02.2016).

13. Radweg von Putbus über Lonvitz nach Vilmnitz
2017 diskutierten die Ausschüsse in Putbus über den von den Bürgern geforderten Radweg von Putbus nach Lonvitz / Vilmnitz. Der etwa 1,5 km lange Radweg würde ein wichtiger Lückenschluss im Radwegenetz um Putbus sein.

14. Radweg von Gingst nach Trent
Das millionenschwere Naturprojekt "Schatz der Küste" macht Rügen 2020 nach 6- jähriger Bauzeit zu einem von 30 "Hotspots der biologischen Vielfalt" in Deutschland. Dazu gehören auch 3 Radfahrrouten, darunter die äußerst bedeutsame Route Gingst - Trent, die auch Bestandteil des Rügenrundradweges wäre. Das Geld wurde ausgegben, vom Radweg keine Spur...

15. Radweg von Altefähr zur B96 nahe Rügendamm
Der bisher unbefestigte "Schwarze Weg" vom OA Altefähr straßenbegleitend zum Rügendamm sollte 2018 auf einer Länge von 400 m auf eine Breite von 2,5 m ausgebaut werden.
Damit würde die Lücke vom Rügendamm zum OE Altefähr geschlossen und der 800 km lange Ostseeküstenradweg (Rügener Anteil, rund um Rügen = 278 km) aufgewertet. Dafür sind 184.000 € geplant. Das Land unterstützt mit 165.000 € das Vorhaben. Passiert ist 2018 nichts!

Radurlaub erlebt in Deutschland einen ungeahnten Boom.
Rügen hat das Potenzial davon zu profitieren. Dazu müssen aber alle Entscheidungsträger an einem Strang ziehen und dem Radwegebau sowie dessen Instandhaltung mehr
Augenmerk widmen. In wenigen Jahren wird die momentane Breite vieler Radwege auf Rügen dem Ansturm von Radlern nicht mehr gewachsen sein. Die immer stärkere Nutzung durch schnelle E-Bikes birgt erhöhte Unfallgefahren. Beim Ausbau bzw. Neubau von Radwegen sollten 2,50 Meter Breite nicht unterschritten werden. Zweckmäßig ist es, in unübersichtlichen Kurven die beiden Fahrbahnen zu trennen (Sperrlinie). Betonspurenwege sind eine preiswerte Alternative. Hier sind beide Fahrtrichtungen grundsätzlich voneinander getrennt. Jährlich hundertausende Radurlauber auf unsere Insel zu locken, ohne eine entsprechende Infrastruktur, insbesondere ein tolles Radwegenetz zu bieten, ist unverantwortliche Abzocke!

Und übrigens: Der schönste Hochglanzprospekt hilft nichts, wenn dem die Realität immer weniger stand hält! Vom Mönchgut abgesehen, wo das Radwegenetz vorbildlich ausgebaut ist ist, kann man kaum noch mit gutem Gewissen Radwandergruppen nach Rügen lotsen. Die Kritik der Radler (besonders aus Süddeutschland und Österreich) wächst von Jahr zu Jahr. Dort wurde bezüglich Radwegebau nicht gekleckert, sondern geklotzt. Nicht verwunderlich, dass M/V und auch Rügen in der Gunst der Urlauber seit 2012 vom 1. Platz auf den 7. Platz zurückgefallen ist und bald weiter abstürzt...

 

Das sind die schönsten Raderlebnisse. Durch die wunderschöne Natur Rügens, weitab von Lärm und Abgasen, wie hier zwischen Spykerschen See und Mittelsee bei Glowe. Die Brücke ist inzwischen neu und komfortabel.

 

Der idyllisch gelegene, ufernahe (Rad)Wanderweg von Lauterbach nach Preetz ist in der Saison sehr stark befahren und mittlerweile naturnah verbreitert worden.

 

Solche Radwege, wie hier in Thiessow, erfüllen eine Doppelfunktion. Sie erfreuen unsere Urlauber durch eine tolle Seesicht und befestigen Molen, Deiche und Dünen! Warum gibt es sie so selten?

 

Radwege verändern je nach Jahreszeiten und Feldbestellung ihren Anblick. Hier der Radweg bei Groß Stresow mit wunderschönem Outfit. Rügen ist eben zu jeder Jahreszeit schön.


Die wunderschöne Halbinsel Liddow ist auch 28 Jahre nach der Wende nur schwer mit dem Rad zu erreichen

 

Rügen ist schön und das begehrteste inländische Reiseziel der Deutschen. Tragen wir alle dazu bei,
dass dies so bleibt!!!

 

Eigentlich eine Schande, dass bald 30 Jahre nach der Wende Radler auf Rügen noch solche schlimmem Radwege benutzen müssen... Die DDR kann man dafür leider nicht mehr verantwortlich machen!

 


Welche Regionen sind für Radfahrer auf der Insel Rügen gut geeignet?


1. Platz 
Halbinsel Mönchgut / Sellin
Sieger mit riesigen Abstand! Gute Radwege und tolle Ausschilderung! Hier fehlen nur noch wenige Lückenschlüsse, die aber auch schon im Plan bzw. im Bau sind. Allerdings sollte die Sanierung der vorhandenen Radwege nicht vergessen werden! Das Mönchgut empfiehlt sich ohne Einschränkungen, wenn man einen Radurlaub auf Rügen buchen möchte!
Mein Tipp: zukünftige Radwege gleich breiter anlegen!
Radfahren steigt stetig in der Gunst unserer Urlauber.
Tendenz: weiter steigend!

2. Platz
Binz und Umgebung
Radwege von Prora nach Karow, rund um den Schmachter See und besonders nach Zirkow fehlen noch! Auch müsste das Radwegeproblem durch Neu Mukran mit seinen 3 Brücken dringend gelöst werden. Weiterhin sollte die Sanierung der vorhandenen Wege, insbesondere am Schmachter See und durch die Granitz nicht vergessen werden. Viele Wege werden mit jedem Jahr schadhafter. Für Radurlaub auf Rügen ist Binz mit Abstrichen zu empfehlen!
Tendenz: gleichbleibend!

3. Platz 
3. Sassnitz und Halbinsel Jasmund
Die Halbinsel Jasmund mit dem gleichnamigen Nationalpark war über 30 Jahre auf einem der letzten Plätze in der Gunst der Radfaherer. Der ehemalige Bürgermeister hatte wohl für Radwege kein Gespür. Durch den nagelneuen Radweg von Sassnitz zum Königsstuhl hat sich das grundlegend geändert. Nun können Radler endlich auf einem großzügig ausgebauten Radweg den Königsstuhl anfahren, womit ein Traum vieler Rügener und unserer Gäste wahr geworden ist. Nun fehlen noch der Radweg vom Königsstuhl nach Lohme und weiter über Nardevitz nach Glowe oder Spyker, der Radweg von Sagard längs der B96 nach Sassnitz und der Radweg von Martinshafen bis zum Abzweig Spyker. Auch das Problem der Querung der Brücken in Mukran und das Fehlen eines Radweges durch Mukran sollte drigendst gelöst werden, damit die Urlauber gefahrlos an den Strand und nach Binz radeln können. Ein gefahrloser Übergang über die viel befahrene Ortsstraße in Bobbin wäre wünschenswert! Für Radurlaub auf Rügen ist Sassnitz nur mit Abstrichen zu empfehlen!
Tendenz: steigend!


4. Platz 
Halbinsel Wittow - Glowe
Wittow hat viele landwirtschaftliche Wege und Nebenstraßen, die gut befahrbar sind. Allerdings ist in der Saison darauf spürbarer Autoverkehr, der die schmalen Straßen für Radler gefährlich macht. Naturbelassene und teilweise auch asphaltierte / gepflasterte Radwege müssen dringend saniert werden.
Leider stagniert der Radwegebau auf Wittow seit Jahren. Der beliebte, naturbelassene Uferradweg von Nonnevitz zum Kap wurde dilettantisch verbreitert. Die Oberfläche ist dadurch noch schlechter geworden. DDR-Plattenwege (Panzerplattenwege) oder lose Schotterwege, die den Radlern das Leben schwer machen, gehören auf Wittow leider 30 Jahre nach der Wende immer noch nicht der Vergangenheit an. Es fehlt zur vollen Umrundung der Halbinsel ein Radweg in Ufernähe von der Wittower Fähre nach Breege und von Varnkevitz auf dem Hochufer über die Schwarbe nach Nonnevitz. Die Zufahrt von Glowe zur Halbinsel Wittow ist schon so schlecht (häufige und starke Aufbrüche im Asphalt), dass man diesen Radweg nicht mehr empfehlen kann! Wann baut Wittow einen tollen Radwanderweg rund um die Halbinsel, komplett mit Seesicht und erneuert den alten Radweg von der Wittower Fähre nach Wiek??? Beim jetzigen Tempo könnte es bis 2100 dauern.
Für Radurlaub auf Rügen sind Glowe und die Halbinsel Wittow nur sehr bedingt zu empfeheln.
Tendenz: fallend!

5. Platz 
Garz - Poseritz - Mellnitzer Wiek - Zudar
Mit der Fertigstellung des Radweges Garz - Abzw. Groß Schoritz erschließt sich von Garz aus ein schöner Radwanderweg um die Mellnitzer Wiek - Poseritz - Puddemin und auch auf die Halbinsel Zudar. Wenn der momentan äußerst miserable Radweg nach Stralsund saniert würde, wäre die wunderschöne Mellnitzer Wiek auch ein erstrebenswertes Tagesziel für die vielen Stralsunder Radler. Der Radweg von Garz nach Putbus ist teilweise zugewachsen und stark sanierungsbedürftig. Der Feldweg von Rosengarten über Altkamp nach Neukamp ist besonders nach Regenfällen kaum passierbar. Hier trifft man nur verzweifelte Radler, da der Weg irrtümlicherweise in Radwanderkarten als Rügenrundweg eingezeichnet ist. Hier gibt es noch viel zu tun! Für Radurlaub sind Garz und Poseritz nur mit großen Abstrichen zu empfehlen!

Tendenz: gleichbleibend!


6. Platz

Insel Ummanz / Lieschow / Gingst

Dank des Bürgermeisters Herrn Gliewe gibt es hier enorme Verbesserungen. Die Ausschilderung ist schon ausgezeichnet. Leider gibt es noch keine Anbindung an die anderen Radfahrregionen Rügens und insbesondere nach Bergen. Wenn wie geplant die Deichkronen auf Ummanz und auf Lieschow mit Radwegen versehen sind, mausern sich die Insel Ummanz und die Halbinsel Lieschow zum Eldorado für ältere Radler auf Rügen. Nur hier könnte man auf Rügen ohne einen einzigen Höhenmeter viele Kilometer radeln und hätte immer die bei Urlaubern sehr beliebte Seesicht. Wäre das nicht eine tolle Perspektive für die ansonsten abgelegene und abgehängte Region auf Rügen?
Für Radurlaub sind Ummanz und Lieschow gegenwärtig nur für Kurztouren zu empfehlen!
Tendenz: steigend!

7. Platz

Südrügen Altefähr-Gustow-Rambin-Samtens

Südrügen hat den Zug der Zeit verschlafen! Einst stark angefangen mit den Radwegen vom Rügendamm nach Poseritz / Garz / Putbus auf dem ehemaligen Bahndamm der Rügener Kleinbahn und den wunderschönen Uferradweg von Altefähr nach Rambin, hat man sich jahrelang auf den Lorbeeren ausgeruht und diese Radwege völlig verkommen lassen. Damit ist der Zugang zur Insel von Stralsund aus eine absolute Zumutung geworden. Der neue, straßenbegleitende Radwege längs der alten B96 vom Rügendamm bis Samtens kann die genannten Wege in keiner Weise ersetzen.
Tendenz: gleichbleibend schlecht!

8. Platz
Bergen und Umland

In Bergen hat man den Zug der Zeit verpasst. In der Stadt selbst ist Radfahren schon eine große Herausforderung, andere Regionen und insbesondere die Seebäder Rügens oder die Hansestadt Stralsund mit vertretbarem Aufwand zu erreichen, fast unmöglich. Der Radweg nach Putbus gelinde gesagt - eine Katastrophe! Die Auffahrt auf den Radweg vom OA Bergen nach Karow - eine unzumutbare Gefährdung. Dazu muss man auf der äußerst stark befahrenen B196 bzw. auf der steil abfallenden Königsstraße links abbiegen!!! Weil 250 m Radweg zur Putbusser Kreuzung fehlen, begeben sich hier täglich Radler in Lebensgefahr. Eine Anbindung Bergens an den straßenbegleitenden Radweg von Samtens über Rambin nach Stralsund - Fehlanzeige. Schmerzlich vermisst wird auch ein Radweg von Bergen über Tilzow nach Ketelshagen. Obwohl Bergen zentral liegt, ist für Radurlauber (außer Mountenbiker) der Ort als Ausgangspunkt für Radtouren nicht zu empfehlen!
Tendenz: von sehr niedrig weiter fallend!


Radfahren mit Seesicht auf guten und ausreichend breiten Radwegen wäre die Sensation auf Rügen. Durch Radwege auf den Deichkronen würden übrigens auch die von Maulwürfen unterhöhlten Deiche gefestigt!!!

Zur Zeit wenig oder nicht geeignet sind:

 Hagen - Lohme - Baldereck- Glowe
Bergen auf Rügen und rund um Bergen
Südost-Rügen / Garz / Rosengarten / Altkamp / Neukamp
Patzig / Woorke / Ventz / Trent
Altefähr - Rambin (Uferradweg)
Gingst - Trent
Altefähr - Gustow - Venzvitz
Garz - Ketelshagen - Putbus (nach Regenfällen)

Schlechteste befestigte Radwege:

1. Asphaltierter Radweg von Juliusruh bis Glowe, gefährliche Aufbrüche durch Wurzeln, Aspalt sehr wellig, extem gefährlich, aber neben der Wittower Fähre die einzige Möglichkeit zum Kap Arkona zu gelangen.
2. Radweg von Juliusruh zum Kap Arkona,
teils üble DDR-Plattenwege, so genannte Panzerstraßen und lose Schotterpisten.
Dieser sehr viel befahrene Radweg sollte in einem besseren Zustand sein.
3. Asphaltierte Teile des Küstenradweges von Altefähr nach Breesen,
starke Aufbrüche im Asphalt, sehr wellig und uneben, seit über 20 Jahren keinerlei Instandhaltung des einst schönsten Radweges Rügens, der direkt am Strelasund verläuft.
4. Asphaltierter Radweg von Freetz nach Groß Stresow, teils starke Aufwellungen und Aufbrüche im Asphalt besonders zwischen
Freetz und Muglitz.

Schlechteste naturbelassene Radwege:

1. Radweg von Putbus nach Bergen (nach Regen riesige, schwer umgehbare Pfützen, loser Schotter, löchrig, sehr unangenehm und gefährlich)
2. Radweg von der Graler Fähre bis Jarkvitz (fast zugewachsen, teils loser Schotter bzw. Sand, unangenehm und zudem gefährlich)
3. Radweg von Putbus nach Ketelshagen (nach Regen schlammig, kaum passierbar, gefährlich)
4. Uferradweg von Nonnevitz über Varnkevitz zum Kap Arkona (zugewachsen, teils nur noch sehr schmale Fahrspuren, loser Schotter bzw. Sand, viel zu schmal und somit gefährlich, nach Regenfällen auch Pfützen)
5. Uferradweg vom Kap Arkona nach Vitt (teils grober, loser Schotter, nicht ungefährlich für Radler, auf diesem stark frequentierten Weg wurde Geld am falschen Ende gespart!)
6. Radweg von Gustow nach Sissow (größtenteils zugewachsen und dadurch nur noch eine schmale Fahrspur, nach Regen teils schlammig, oft loser Schotter, sehr gefährlich)

7. Radweg von Puddemin nach Groß Schoritz
(fast zugewachsen, zu schmal, löchrig, höchst unangenehm)
8. Radweg von Sellin - Schwarzer See - Binz (Parkplatz Klünderberg)

(teils sandig, teils übler Plattenweg aus der DDR-Zeit)
9. Radweg von Binz längs des Schmachter Sees bis zum Bahnübergang des Rasenden Rolands (teils grober Schotter, teils löchrig bzw. sandig, nach Regenfällen auch matschig)

Ein Österreicher grüßt die Radwanderer auf Rügen


Viel Freude am Radeln kommt an solchen Stellen leider nicht auf. Hier sind die Kommunen gefordert. Und gerade die haben kaum Geld...(Im Bild: Radweg Bergen - Putbus)

 

 



Informationen und Hinweise bitte an den Autor der Webseite

Josef Renger

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Der Autor bedankt sich für Informationen und Hinweise!
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