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Detailinformationen zur Tour 5: Westrügen - Insel Ummanz


1. Etappe


 Bergen
Patzig

Länge
ca. 8 km

Fahrzeit
ca. 40 min

Höhenmeter
gesamt: 40

SG 1

Techn. Hilfe
in Bergen
Heinz Richter
Königsstraße 18
Tel. 03838/254483

Bewertung
der Etappe

Zustand

Erlebnis

Natur

Erholung

Versorgung

Aussicht

Wetterschutz

B
adestellen
---
Toiletten
Markt Bergen

Extras

Inselrodelbahn
am Rugard in Bergen
Tel. 038305/55055
10.00-18.00 Uhr

Klettergarten am Rugard
in Bergen
April-Okt.
10.00-18.00 Uhr
Erwachsene
19,00 €
Kinder
5-9 Jahre - 10 €
darüber: 13,00 €

Ernst-Moritz
Arndt-Turm
Mai-Oktober täglich
10.00 - 18.00 Uhr

Stadtmuseum Bergen
Mai bis Oktober
Die-Sa 10.-16.30 Uhr
Tel. 03838 - 252226
im Klosterhof

Touristen-
Information
in Bergen
Benedixhaus
am Markt
Mo-Fr
10.00-18.00Uhr
Tel. 03838/811276

Marienkirche
in Bergen

Werksverkauf
"Rügener Badejunge"
Mo - Fr
09.00-12.00 Uhr
Do. 16.-17.00 Uhr
Gingster
Chaussee 3
Tel. 03838//80410

Glückwunsch, Sie haben sich zu einer Radtour fernab vom hektischen Treiben der Bäderorte ins ländlich geprägte Westrügen und die Insel Ummanz entschieden. Sie gehören zu den Menschen, denen Ruhe viel bedeutet und die sich auch an den kleinen Dingen des Lebens erfreuen können. Na, dann los! Sie radeln vom Markt, vorbei an der Post und ältesten Kirche Rügens, die gepflasterte Marktstraße hinab. Radwege - leider Fehlanzeige! Nach wenigen Metern biegen Sie nach rechts in die Bahnhofstraße ein. Am Kaufhaus verzweigt sich die Straße. Bleiben Sie rechts und fahren Sie vorbei am etwas unscheinbaren Bismarkdenkmal und dem Sanakrankenhaus die steil abfallende Bahnhofstraße hinunter. Linkerhand sehen Sie noch die "Andenken" an die DDR. Man kann sich heute, selbst als ehemaliger DDR-Bürger, nur noch schwer vorstellen, wie grau und zerfallen unsere Altstädte waren... Die Bahnhofstraße wurde 2011 saniert und erhielt einen in den Gehsteig eingearbeiteten Radweg. Auf diesem gelangen Sie an eine Ampelkreuzung. Biegen Sie nach rechts in die Ringstraße ab. Diese viel befahrene Straße hat leider noch keinen Radweg. Scheuen Sie den Verkehr, dann überqueren an der Ampel die Kreuzung und fahren nach rechts auf den Fußweg weiter. Der Fußweg führt vorbei an einer Tankstelle und weiter durch eine Gleisunterführung zu den Großmärkten real und famila.


Tipp: Wenn Sie viel befahrene Straßen nicht trauen und einen Fußweg nicht benutzen möchten, dann fahren Sie gerade aus über die Ampelkreuzung. Dort wo die Bahnhofstraße einen Knick nach links macht, führt eine Fußgängerbrücke über die Bahngleise. Nun müssen Sie allerdings einige Treppen überwinden (Fahrradschiene ist vorhanden). Hinter der Brücke fahren Sie gerade aus in den Hinterhof des Realmarktes. Biegen Sie nach links auf den Parkplatz ein und überqueren Sie die dahinter liegende Ampelkreuzung in Richtung "famila"-Markt. Damit haben Sie sich einige bange Minuten erspart!

An der folgenden Ampelkreuzung biegen Sie nach rechts zum Markt "famila" ab. Nun haben Sie einen großzügig angelegten straßenbegleitenden, gepflasterten Radweg zu Ihrer Verfügung. Wenn dieser endet, fahren Sie anstatt nach rechts zum famila-Markt, gerade aus auf einen Plattenweg. Dieser mündet in einen schmalen Pfad, der längs altehrwürdiger Kastanien zur nahen B96 führt. Übrigens sind nun mittlerweile die wunderschönen Kastanien Rügens auch von der Miniermotte befallen und man vermisst schmerzlich im Herbst ihre ansonsten so wunderschöne Färbung. Überqueren Sie bitte die extrem stark befahrene Bundesstraße sehr vorsichtig! Ein unterschotterter Weg, gesäumt von riesigen Kastanien, führt nun entlang des Ufers des Nonnensees (~~> Thesenvitz 3,5 km; Parchtitz 2,4 km). Nach einer Sage gab anstelle des Sees im Mittelalter hier ein Nonnenkloster, welches infolge unchristlicher Lebensweise der Nonnen im See versank. Dieser See wurde zu DDR-Zeiten fast trocken gelegt. Nach der Wende, als das Pumpwerk ausfiel und sich die Weideflächen mit Wasser füllten, entstand dieser eiszeitliche See erneut. Heute ist er einer der bedeutendsten Flachwasserseen M/V und bietet auf 75 ha. Lebensraum für zahlreiche Vogelarten. Natürlich wurde er als Naherholungszentrum von den Bergenern sehr gut angenommen. Im Winter, wenn er zugefroren ist, tummeln sich hier hunderte Einwohner auf Schlittschuhen. Im Sommer trainiert man hier seine Fitness. Nun beginnt der Rundweg um den Nonnensee, der vorerst naturbelassen ist. An einem Aussichtsturm sollten Sie halt machen und die Vogelwelt dieses Paradieses beobachten. Besonders im Frühjahr und Herbst treffen Sie hier tausende von Gänsen, Schwänen, Enten und anderen Wasservögeln. Am Ende des Sees, hinter einem Durchlass, verzweigt sich der Radwanderweg. Sie fahren nach rechts (die Ausschilderung in diese Richtung fehlte 2012), um an der nächsten Abzweigung nach links auf einen neuartigen Betonspurenweg zu gelangen. Dieser verläuft wellig längs einer Waldkante. Linkerhand ist eine ausgedehnte Weide, auf der Sie oft Rinder sehen. Weiter geht es durch Wiesen, vorbei an einer einsamen Pension mit Reitstall. Auf diesem schönen Radweg, der nun eben durch Felder und Wiesen verläuft, kommen Sie schnell voran. Am Ortseingang von Thesenvitz, einem kleinen aber feinen Dörfchen, biegen Sie nach rechts in eine schmale, wenig befahrene Alleenstraße ab (~~> Ralswiek 5,7 km; Patzig 1,4 km). Die Asphaltstraße steigt nach Patzig hin allmählich an. Unmittelbar vor Patzig geht es nach steilen Anstieg ebenso steil bergab in den Ort hinein. Linkerhand befindet sich das Mühlenmuseum. Hier erhalten Sie Informationen über die Funktionsweise alter Mühlen. Weiter unten im Ort gelangen Sie nach rechts auf die auf einem Hang befindliche, mittelalterlichen St. Margarethenkirche. Die im 15. Jh. erweiterte Kirche beherbergt den wohl ältesten Taufstein Rügens aus dem Jahre 1250, einen geschnitzten Flügelaltar (15. Jh.) und teilweise freigelegte Wandmalereien aus dem 15 Jh. Leider ist sie in Zeiten des zunehmenden Vandalismus und Kirchendiebstahls nicht immer geöffnet.

 

Die katholische Kirche St. Bonifatius in Bergen wurde 1904 erbaut

Der Klosterhof Bergen mit Stadtmauer beinhaltet die wenigen Überreste des 1193 erbauten Nonnenklosters

In der Käserei in Bergen wird der weithin bekannte und beliebte "Rügener Badejunge" hergestellt

Die von den Fischern unbeliebten Kormorane haben am Nonnensee eine Kolonie gegründet

Frühlingsboten zieren den Rundwanderweg um den Nonnensee

Die backsteinerne St. Margarethenkirche in Patzig geht auf Jahr 1318 zurück.


Am Ortsausgang von Patzig passieren Sie einen idyllischer Teich


2. Etappe


Patzig
Woorke
Veikvitz
Gagern
Silenz
Gingst

Länge
ca. 13 km

Fahrzeit
ca. 60 min

Höhenmeter
gesamt: 15

SG 1

Techn. Hilfe
in Gingst

 

Bewertung
der Etappe

Zustand

Erlebnis

Natur

Erholung

Versorgung

Aussicht

Wetterschutz

Badestellen
---

Toiletten
---

Extras

Museum
Motormühle
in Patzig

Dorfstraße 3
Mo. – Freitag
9.00 – 15.00 Uhr Eintrittspreise: Erwachsene 1,50 € Schüler/Stud. 0,75 €

St. Margareten
Kirche Patzig

Tel. 03838/309993
Pfarrer Schwer
aus Bergen

Rügenpark
in Gingst

Tel. 038305/55055 05.04.-01.07.
Die - So
10.00-18.00 Uhr
02.07.-02.09.

Täglich
10.00-19.00 Uhr
03.09.-04.11
Die - So
10.00-17.00 Uhr
Eintritt (2016):
Erwachsene 9,40 €
Kinder nach Größe

Handwerker-
Stuben Gingst

01.06. - 31.08. Täglich
10.00 - 17.00 Uhr
Tel.: 038305/304

Sankt Jacobikirche
in Gingst

Tel. 038305/8231

Die Dorfstraße beschreibt nun eine Rechtskurve. Unmittelbar danach, kurz vor dem Ortsausgang, biegen Sie nach links in eine abfallende Lindenallee ein (==> Woorke; Hügelgräber). Die nagelneue Asphaltstraße mündet am Ortsausgang, an einem idyllischen Teich, in eine DDR-Plattenstraße. Sie biegen aber nach rechts in einen unbefestigten Feldweg ab. Dieser bei Trockenheit durchaus passable Weg bringt Sie zu einer einmaligen Grabanlage auf Rügen - den Hügelgräberfeld von Woorke. Aus der Ebene erheben sich plötzlich 14 mit Eichen und Buchen bewachsene bis 8 m hohe Hügel. Diese in der Bronzezeit (1800 - 600 v. Chr.) entstandenen Großgräber zeugen von der Totenverehrung durch unsere Vorfahren. Sie sind genau so wie die Großsteingräber ein Wahrzeichen Rügens. Hinter dem Gräberfeld biegen Sie an einer Verzweigung nach links auf die schmale Asphaltstraße nach Woorke ab
(~~> Woorke, Gagern 4,8 km)
. Ein Auto wird Ihnen hier sicher nicht begegnen. Woorke, ein winziger Ort mit nur wenigen Häusern zeugt von einer unbeschreiblichen Zersiedlung Rügens. Am OE befindet sich ein Storchennest und eine kleine Ausstellung alter landwirtschaftlicher Geräte. Rechterhand bietet sich ein Starfoto an: eine junge Frau auf einen uralten Traktor! Im Ort gabelt sich die schmale Straße. Sie biegen nach rechts ab (~~> Veikvitz I / II). Ihre Betonplattenstraße aus der Nachwendezeit mündet nun in eine alte DDR-Plattenstraße. Der Unterschied ist spürbar. Diese noch gut befahrbare Holperpiste verläuft durch freie Felder. Veikvitz II empfängt Sie mit ländlichem Geruch. Der Ort besteht, wie so viele auf Rügen, nur aus drei, vier Häusern. Biegen Sie im Ort nach links auf einen neuen Betonspurenweg ab (--> Veikvitz I). Nach einer steilen Rechtskurve sind Sie schon im nicht viel größeren Ortsteil Veikvitz I. Durchfahren Sie diesen, gelangen Sie zur Kreisstraße nach Rappin. Überqueren Sie diese nur wenig frequentierte Straße. Auf der anderen Seite beginnt ein breiter, etwas unterschotterter, teils etwas sandiger Feldweg (~~> Gagern), der sich recht gut befahren lässt und Sie durch Felder führt. Am OE Gagern beginnt eine neue Asphaltstraße.


Tipp: Fehlen Ihnen noch ein paar Kilometer am Tagespensum, dann machen Sie eine kurzen Abstecher nach Schweikvitz. Gleich am Ortseingang befinden sich linkerhand wunderschön restaurierte, ehemalige Schnitterkaten. Zeitaufwand ca. 20 min.
Vorbei an schönen Häusern fahren Sie nach Gagern hinein (~~> Pansevitz 2,3 km). In der Ortsmitte gelangen Sie an eine etwas verschobene Kreuzung. Halten Sie sich erst links und dann gleich wieder rechts. (~~> Gingst 6,3; Trent 7,3 km) Linkerhand lädt Sie das Gasthaus "Alte Schule" zu einer Rast ein.

Tipp: Vor dem Gasthaus nach links gelangen Sie zum ca. 2 km entfernten Schlosspark Pansevitz. Er gehört zu den wertvollsten Parkanlagen Rügens. Hier erwartet Sie eine Schlossruine und ein wunderschöner, gepflegter Park mit Teichen, Alleen und uralten, wertvollen Bäumen. Der Abstecher lohnt sich und nimmt ca. 30 - 45 min in Anspruch.

Tipp: Möchten Sie Ihre Tagestour abkürzen, so haben Sie die Möglichkeit von Pansevitz aus weiter durch ein großes Waldgebiet nach Dreschvitz zu fahren. Der unterschotterte Waldweg ist teilweise durch Forstfahrzeuge stark in Mitleidenschaft gezogen aber insgesamt doch relativ gut befahrbar. Nach Verlassen des Waldgebietes fahren Sie in den Ort Dreschvitz hinein bis zum Denkmal an die Gefallenen Dreschvitzer der beiden Weltkriege. Setzen Sie Ihre Tour mit der Etappe 7 fort. Sie sparen dadurch ca. 25 km ein.

Sie verlassen nun das kleine Örtchen Gagern. Am OA gelangen Sie zu einer Wegegabelung. Fahren Sie nach rechts auf den nagelneuen, breiten, asphaltierten Radweg, der den Status einer Radfahrstraße besitzt. (~~> Gingst 5,1 km). Dies ist nun die zweite Radfahrstraße Rügens! Vor Ihnen erstreckt sich ein größerer Windpark. Das ist einer der ersten auf Rügen gebauten Windparks. Da auf Rügen fast immer Wind weht, eignet es sich in besonderer Weise dafür. Allerdings regt sich auch Widerstand von Anwohnern und Naturschützern gegen diese umweltfreundlichen Stromerzeuger. Weitere riesige Windparks entstehen deshalb zukünftig vor Rügens Küste. Vorbei an den ausladenden Windrädern verläuft die Straße durch Felder. In Sichtweite von Silenz zweigt nach rechts ein naturbelassener Feldweg (~~> Silenz Hof 0,4 km) ab. Diesen folgen Sie bis zum Guthaus und Gutspark Silenz.


Tipp: Möchten Sie Zeit einsparen, fahren Sie auf der Radfahrstraße einfach weiter bis diese am OE Silenz auf die Straße nach Neuenkirchen einmündet. Biegen Sie nun nach links, in Richtung Gingst, auf diese Straße ab. So sparen Sie den Ort Silenz einfach aus!
Die Gutsanlage wurde nach der Wende saniert. Radeln Sie am Park vorbei zur Straße nach Neuenkirchen. Biegen Sie auf diese nach links Richtung Gingst ein. Nach ca. 200 m gelangen Sie an eine Kreuzung mit der Kreisstraße von Bergen nach nach Trent. Überqueren Sie diese in der Saison sehr stark frequentierte Straße (~~> Waase, Insel Ummanz 11 km; Gingst 3,6 km). Der breite, asphaltierter Radweg steigt nun leicht an Leider ist er für Anlieger frei und wird gern als Rennpiste verwendet. Er schlängelt sich durch Wiesen und Felder. In einer Doppelkurve bietet Ihnen eine Wetterschutzhütte ihre Dienste an. Der Weg steigt an und gibt die Sicht auf Koselower See frei. Dieser See und die Breite trennen die Insel Ummanz von der Insel Rügen. Fahren sie vorbei an einzelstehenden Gehöften und passieren Sie den Abzweig nach Teschvitz. Nun sehen Sie schon zum Greifen nah Gingst mit seinem Wahrzeichen - der mittelalterlichen Kirche St. Jacobi. Vorbei an einer Schutzhütte (Waase, Ummanz 7,6 km; Gingst 0,3 km) fahren Sie nach rechts auf die Hauptstraße in den größeren Ort Gingst. Auch diese Straße, die Sie nur wenige Meter bis zum Markt benutzen, ist in der Saison stark befahren.


Hügelgrab bei Woorke

Zu DDR-Zeiten waren in der Landwirtschaft noch tausende Rüganer beschäftigt...

Die ehemaligen Schnitterkaten in Schweikvitz sind heute komfortable Wohnungen

Die Gaststätte in Gager lädt Sie zu einer Rast in ländlicher Idylle ein

Das Schloss Pansevitz hat leider den Sozialismus nicht überstanden. Trotzdem sind Ruine und Park einfach sehenswert

Der Park zu Pansevitz wird auch als Friedwald genutzt

Der Gutshof in Silenz

Die St. Jacobikirche in Gingst (14. Jahrhundert)


3. Etappe


Gingst
Kapelle
Volsvitz
Rattelvitz
Varbelvitz
Mursewiek
Waase

Länge:
ca. 9 km

Fahrzeit:
ca. 50 min

Höhenmeter
gesamt: 5

SG 0

Techn. Hilfe
---

Bewertung
der Etappe

Zustand

Erlebnis

Natur

Erholung

Versorgung

Aussicht

Wetterschutz

Badestellen

(bei Waase)

Toiletten

Bauer Kliewe,
Bauer Lange
Waase auf Ummanz


Extras

Erlebnis-
Bauernhof
Kliewe
im Ortsteil Mursewiek 1
Tel. 038305/8130
täglich:
ab 09.00 Uhr geöffnet;
Gastronomie:
11.-22.00 Uhr

Streichelzoo, Reiten, Traktorfahren, Radverleih

Hofladen
Bauer Lange
in Lieschow

täglich
09.00-20.00 Uhr geöffnet
Tel. 038305/551510
Ostern - 31.10.
09.-18.00 Uhr
Spargelessen
(eigener Anbau)
Erlebnisscheune
Dumperfahren
Grillabende
Schweinekino
Maislabyrint

Edeldestillerie
Lieschow

Lieschow 17
18569 Ummanz Tel.
038305/55300
Mo.-Fr.
10.00-16.00 Uhr
Schaubrennen
Eigene Etiketten für Souvenirs

Sankt Marienkirche
in Waase
(Insel Ummanz)
Telefon:
038306/75231
Pfarrer:
Christian Ohm

Haflinger
Zucht
Ummanz
Reiterferien,
Reiten, Kutschfahrten,
Stutenmilch
Tel. 038305/53456

Ummanz Information
Alte Küsterei in Waase
Tel. 038305/53481

Hotels und Pensionen auf Ummanz
Pension
Haide-Hof
in Haide
Tel. 038305/55360
Ostseecamp Suhrendorf
Tel. 038305/82234
Jugenddorf Ummanz
in Markow
Tel. 038305/8107
Pension und Fischrestaurant Holzerland
Focker Strom
Tel. 038305/8159

Am kleinen Markt in Gingst gönnen Sie sich erst einmal eine Pause. Dazu laden verschiedene kleine Restaurants und Läden ein. Sie können auch draußen sitzen und Ihre Räder im Auge behalten. Gingst wurde übrigens bereits 1232 urkundlich erwähnt und war über Jahrhunderte ein bedeutendes Handwerkerdorf auf Rügen. Davon zeugt das Museum "Handwerkerstuben", welches im Rauchhaus aus dem 17 Jh. untergebracht ist. Dem Museum und insbesondere der Anfang des 15. Jh. errichteten Jacobikirche sollten Sie ein bisschen Zeit widmen. Allein schon die spätbarocke Orgel aus dem Jahre 1790 ist ein Besuch dieser schönen, mittelalterlichen Backsteinkirche wert.
1950 wurde Gingst DDR-bekannt. Kinder spielten in einer Scheune mit Streichhölzern. Starker Wind verbreitete das Feuer schnell. Die Bauern sahen von ihren Feldern aus ihren Ort brennen. 17 Wohnhäuser und 16 Ställe vernichtete das Großfeuer. 33 Familien wurden obdachlos! Hilfe kam aus allen Teilen der DDR. 10.000 freiwillige Helfer, insbesondere FDJ-ler, fuhren nach Gingst. Unentgeltlich wurde vom Morgengrauen bis in die Nacht hinein gearbeitet. Es war ein Triumph der Solidarität und des Mitgefühls! Schon am Wahltag, den 13. Oktober 1950 zogen alle Familien in ihre neuen Häuser ein... Das Denkmal dafür steht noch heute am Markt. Dafür musste das Denkmal für die Gefallenen des Weltkrieges weichen...
Sie haben sich gestärkt und ein bisschen umgesehen. Na dann weiter!
Fahren Sie in die gepflasterte, später geteerte Einbahnstraße gegenüber der Kirche hinein (==> Rügenpark). Diese verläuft längs eines kleinen Parkes. Weiter säumen kleine Einfamilienhäuser, ein Hotel und Märkte den Weg. Unmittelbar am OA von Gingst treffen Sie auf den Rügenpark, den größten Freizeitpark Rügens. Über 100 maßstabsgetreue Modelle weltbekannter Gebäude, Rügen in Miniaturausgabe und viele Attraktionen von einer Riesenrutsche bis zum Scooter erwarten Sie. Der Park hat in der Saison täglich von 10.00 - 19.00 Uhr geöffnet. In der Vor- und Nachsaison ist montags geschlossen.
Wenn Sie die 9,40 € Eintritt für Erwachsene und 2,00 - 7.00 € für Kinder, je nach Körpergröße (Stand: 2016) nicht scheuen und mindestens zwei bis drei Stunden Zeit haben, sollten Sie diese Abwechslung auf Ihrer Tour in Anspruch nehmen. Insbesondere Kinder werden dafür sehr dankbar sein. Übrigens ist der riesige Parkplatz neben der Anlage kostenfrei!
Sie setzen Ihre Fahrt nunmehr auf einer Asphaltstraße fort. Passieren Sie den Parkplatz des Rügenparkes und durchfahren den winzigen Ortsteil von Gingst - Kapelle.


Tipp: Ein kurzer Abstecher nach rechts bringt Sie nach wenigen Metern an ein sehr schönes Herrenhaus, welches Dank privater Investoren wieder im alten Glanz erstanden ist. Zeitaufwand ca. 15 min.
Das sehr schadhafte Asphaltband verläuft längs einer Zeile mächtiger, uralter Eichen. Immer wieder bietet sich Ihnen ein kurzer Ausblick auf den Varbelvitzer Bodden und Ihr Tagesziel - die Insel Ummanz. Nach einer Linkskurve radeln Sie in das kleine, abgelegene Örtchen Volsvitz. Schöne Einfamilienhäuser mit gepflegten Vorgärten und eine größere Pension säumen Ihren Weg. Rechterhand können Sie sich an einem originellen Häuschen erfreuen. Das Asphaltband tritt nun in ein kleines Wäldchen ein. An einer Abzweigung halten Sie sich links. Nach kurzer Fahrt gelangen Sie an einem einzelstehenden Haus auf die viel befahrene Straße von Gingst nach Ummanz. Fahren Sie nach rechts (~~> Insel Ummanz; Waase 3,2; Varbelvitz 0,3 km) auf den asphaltierten straßenbegleitenden Radweg.
Tipp: Heute fällt Ihnen das Radeln schwer und Sie möchten Ihre Tour abkürzen. Verzichten Sie auf die Erkundung der Insel Ummanz und fahren Sie nach links auf den nagelneuen, asphaltierten Radweg in Richtung Gingst. Bei Groß Kubitz verlassen Sie den angenehmen Radweg und fahren auf einer wenig befahrenen Straße Richtung Lüßvitz. Folgen Sie im Weiteren der Etappe 6. Sie sparen ca. 15 km ein.

Sie fahren nach rechts auf den 2011 eröffneten Radweg. Dieser überquert nach wenigen Metern die in der Saison viel befahrene Asphaltstraße und verläuft linksseitig, straßenbegleitend weiter in Richtung der Insel Ummanz. Vorbei führt Ihre Strecke an dem winzigen Ort Varbelvitz.
Tipp: Gönnen Sie sich einen kleinen Abstecher in den winzigen Ort hinein. Eine schmale Pflasterstraße führt Sie an ein altes Herrenhaus, welches noch keinen Käufer gefunden hat... Hier fühlen Sie sich in die DDR-Zeit zurück versetzt. Das kann für ewig gestrige sehr lehrreich sein. Notwendiger Zeitaufwand 15 min.
Genießen Sie weiter den völlig ebenen Radweg. Eine, an einem riesigen Werbeaufsteller - ein Schwein, nach links abzweigende, schmale Straße ignorieren Sie. Die dorthin angezeigten Ziele: Bauer Lange und Edeldestillerie Lieschow besuchen Sie auf der Rücktour von der Insel Ummanz. Sie bleiben auf dem Radweg (==> Waase 2 km)! In einer Linkskurve führt nach rechts ein Weg zum Geflügelhof Kliewe. Vor sich sehen Sie die Wiesen voller Federvieh. Ja, so leben glückliche Enten und Gänse!
Tipp: Einen Abstecher zum Geflügelhof Kliewe sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Dieser moderne Bauernhof hat auf Rügen einen sehr guten Ruf. Hier lebt das Federvieh artgerecht und schmeckt auch dementsprechend. Der Bauernhof beinhaltet einen Hofladen eine Pension und eine Gaststätte. Die Einkehr lohnt sich. Hinter der Pension finden Sie noch einen kleinen Streichelzoo und einen Kinderspielplatz. Übrigens wurde der Erlebnisbauernhof von Holger Kliewe schon mehrfach als beliebtester Ferienhof in M/V ausgezeichnet! Der Besitzer, Herr Kliewe, ist gegenwärtig auch Bürgermeister von Ummanz. Seit seinem Amtsantritt ist diese von Touristen eher wenig beachtete Gegend sehr aufgewertet worden. Auch ein umfassender Radwegebau steht auf seinem Programm. Ein Radweg auf dem Deich rings um die Insel Ummanz wäre ein absolutes Highligth auf Rügen. Radler hätten hier Null Höhenmeter und immer Seesicht! Das gibt es sonst nirgenswo auf unserer Insel!
Weiter geht Ihre Fahrt auf dem nagelneuen Radweg Richtung Ummanz. Die Straße und mit ihr der Radweg beschreiben eine steile Rechtskurve (~~> Insel Ummanz; Waase 1,2 km). Am OE des kleinen Dorfes Mursewiek befindet sich rechterhand ein neu erbauter Wohnpark in bester Lage. Überall auf Rügen wachsen solche Siedlungen wie Pilze aus dem Boden. Seit der politischen Wende 1989 verändert ein gewaltiger Bauboom das Gesicht unserer Insel. Der Zuwachs an Bebauung entspricht schon über 800 Fußballfeldern. Leider ist noch kein Ende abzusehen. Heute sind über 8 % der Insel Siedlungsfläche und 15 % Wald. Reedgedeckte Häuser entstehen auch hier in unmittelbarer Nähe des Ufers. Meist ältere, wohlhabende Bürger der alten Bundesländer suchen sich auf unserer Insel ein Zuhause oder eine sichere Anlage für Ihr Geld. Oft verkaufen sie ihr Eigentum und ziehen nach Rügen, um den "Segnungen" der multikulturellen Gesellschaft zu entkommen. Übrigens werden Sie auf den Rückweg hier abbiegen. Nun fahren Sie aber gerade aus weiter (~~> Insel Ummanz; Waase 0,6 km) zur Brücke, die Rügen seit 1901 mit Ummanz verbindet. Auf der großzügig nach der Wende sanierten Brücke halten Sie bitte an und genießen Sie die Aussicht auf den schilfbewachsenen Focker Strom und den Varbelvitzer Bodden (rechterhand) sowie auf die Breite (linkerhand). Im Frühjahr und Herbst nutzen tausende Kraniche diese flachen Gewässer zum gefahrlosen Übernachten. Vor Ihnen liegt Ihr Tagesziel - die Insel Ummanz, die so genannte "stille Schwester Rügens". Bis vor wenigen Jahren lag diese kleine Insel, vom Standpunkt der Radler aus gesehen, im Dornröschenschlaf. Nun wurden die ersten Radwege auf der Insel angelegt und die Zufahrt von Gingst aus ermöglicht. Damit wurde diese Tour möglich und empfehlenswert.


Das Denkmal in Gingst erinnert an den großen Ortsbrand 1950 und die riesige Solidarität der DDR-Bevölkerung

Die Handwerkerstuben zeugen vom handwerklichen Geschick der Gingster Bürger in den letzten Jahrhunderten

Im Rügenpark in Gingst können Familien einen interessanten, aktiven und lehrreichen Tag verbringen

Im kleinen Örtchen Kapelle finden Sie ein wunderschön restauriertes Herrenhaus

Das einst wunderschöne Herrenhaus in Varbelvitz wartet noch auf einen Investor

Gesundes und glückliches Federvieh sowie gutes Essen findet man auf Rügen auf dem Erlebnishof des Bauern Kliewe

Der Geflügelhof Kliewe bei Mursewiek ist durch seinen Streichelzoo bei Stadtkindern sehr beliebt

Tausende Kraniche rasten im Frühjahr und Herbst auf ihrem Zug auf Ummanz und den umliegenden Gewässern



Neues Wohngebiet bei Mursewiek

Seit 1901 ist die Insel Ummanz mit Rügen über eine Brücke verbunden


4. Etappe

Waase
Wusse
Suhrendorf
Haide
Markow
Waase

Länge
ca. 11 km

Fahrzeit
ca. 60 min

Höhenmeter
gesamt: 0

SG 0

Techn. Hilfe
---

Bewertung
der Etappe:

Zustand

Erlebnis

Natur

Erholung

Versorgung

Aussicht

Wetterschutz

Badestellen

(bei Suhrendorf)

Toiletten
(in Waase)

Extras

Sankt
Marienkirche
in Waase
Telefon:
038306/75231

Rügener
Kaffeerösterei
in Waase
Telefon:
038305/535835

Ummanz-
Keramik in Waase
Pappelweg 1
18569 Wusse
Telefon:
038305/8111

Nationalpark-
Ausstellung
im Küsterhaus in Waase

Kranich
Beobachtungs-
Station
in Tankow

Leider endet der Radweg unmittelbar hinter der Brücke. Sie sind in Waase, einem kleinen, aber dennoch den größten Ort der gering besiedelten Insel. Die Küsten der Insel gehören neben weiteren kleinen Inseln zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Ummanz ist nur ca. 20 qkm groß und hat etwa 650 Bewohner. Die höchste Erhebung der Insel beträgt nur 3 m. Deshalb droht hier eine permanente Überschwemmungsgefahr! Ohne die im Dritten Reich vom Reichsarbeitsdienst errichteten Deiche auf Ummanz und Lieschow würden große Gebiete regelmäßig unter Wasser stehen. Laut wird es, wenn im zeitigen Frühjahr und Herbst tausende Kraniche auf der Insel und den angrenzenden Boddengewässern rasten und sich für den Weiterflug stärken. Auf Ummanz brüten auch zahlreiche Wasservögel. Gelegentlich kann man auch See- und Fischadler beobachten. Hier gibt es noch wirkliche Stille und die Möglichkeit mit sich und der Natur eins zu sein. Sie werden die Insel im Uhrzeigersinn erkunden. Fahren Sie also hinter der Brücke die Straßengabelung nach links ab (~~> Wusse 2 km). Am Ufer haben Sie eine schöne Gaststätte, wo Sie auch unmittelbar am Wasser sitzend ein gutes Mahl einnehmen können. Gegenüber befindet sich die 1291 von Zisterzienser Mönchen erbaute St. Marienkirche mit separaten Glockenturm. Nehmen Sie sich einige Minuten Zeit und genießen Sie Malereien aus der Zeit um 1470 und den gotischen Schnitzaltar aus dem Jahre 1520. Diese mittelalterlichen Kirchen sind die versteckten Reichtümer Rügens. Man kann nur hoffen, dass Sie in einer gottfernen Welt nicht dem Zeitgeist bzw. dem extrem stark angestiegenen Diebstahl zum Opfer fallen...
Hinter der Kirche bietet eine restaurierte Scheune ihre lukullischen Spezialitäten an. Sie fahren weiter auf der nun unmittelbar am Ufer verlaufenden Straße in Richtung Wusse. Diese Straße wurde wurde bei der gerade erst beendeten sanierung angehoben und asphaltiert. Sie dient nun als Deich und ist auch in der Saison nur mäßig befahren. Gelegentlich bietet sich Ihnen eine gute Aussicht auf die Breite und den dahinter beginnenden Kubitzer Bodden. Passieren Sie das winzige Dörflein Wusse. Nun gabelt sich die Straße. Wenn Sie noch Reserven haben, ist ein Abstecher nach links nach Freesenort eine lohnende Sache. Dort finden Sie eines der ältesten Häuser Rügens, die Hasenburg (17. Jh.) und haben eine gute Sicht auf den Kubitzer Bodden und die unbewohnte Insel Heuwiese. Zeitbedarf ca. 20 min.
Sie haben es eilig! Dann fahren Sie gerade aus weiter (~~> Rund um Ummanz 11 km; Suhrendorf 1,3, Markow 4,3 km). Ein neues, schmales Asphaltband verläuft nun durch Felder und Wiesen. Bei vorbei fahrenden Fahrzeugen wird es eng! Nach einer Rechtskurve gelangen Sie nach Suhrendorf. Hier ist nach der Wende ein modernes Feriencamp entstanden. Fahren Sie an den besonders bei Surfern beliebten Ferienpark vorbei. Wenn links eine Schutzhütte mit Infotafel auftaucht, biegen Sie nach links von der Straße in einen Waldweg ab (~~> Strand, Surfplatz, Hiddenseeansicht, Heide 1,6 km). Der Weg mündet auf der Deichkrone, die mit einem nagelneuen asphaltiertne Radweg versehen wurde. Sie haben nun eine tolle Aussicht auf den Schaproder Bodden und die Insel Hiddensee. Ja, so wünscht man sich Radwege auf Rügen! Leider ist dieser Radweg nach 2,8 km schon wieder zu Ende. auf einem schmalen feldweg gelangen Sie zur Ortsstraße nach Sie durchfahren den kleinen Ort Haide und weiter geht es durch Felder und ein kleines Waldstück nach Markow. Radeln Sie nun auf einer schmalen Asphaltstraße Richtung Waase. An der nächsten Straßengabelung halten Sie sich rechts. Nach wenigen Minuten durch Felder sind Sie wieder am Ausgangspunkt Ihrer Inselrundfahrt - in Waase.


Tipp: Sollten Sie im Frühjahr oder Herbst diese Tour abfahren, ist ein Abstecher in Richtung Tankow nur zu empfehlen. Sie könnten sonst Ihr größtes Inselerlebnis verpassen! Tausende von Kranichen fliegen hier jedes Jahr ein, um sich für den Weiterflug zu stärken und besonders nachts im flachen Wasser des Boddens stehend zu ruhen. Ein Fernglas empfiehlt sich. Dann könnte es Ihnen sogar gelingen, sich am eleganten Tanz der Kraniche zu erfreuen. Für diesen kurzen Abstecher zur Kranichbeobachtungsstation sollten Sie ca. 45 min einplanen.

Ansonsten fahren Sie auf der Hauptstraße von Waase weiter bis die Brücke nach Rügen ins Sichtfeld gerät. Unmittelbar davor gibt es eine kleine Gaststätte, die Ihren Hunger stillt und dazu noch Seeblick bietet. Besonders Fischgerichte bzw. Fischbrötchen sollten Ihnen hier munden. Die Pause haben Sie redlich verdient.


Die gotische Sankt Marienkirche in Waase auf der Insel Ummanz ist ein mittelalterliches Kleinod

Ihr filigraner Antwerpener Schnitzaltar ist weit über Rügen hinaus berühmt

Das Museum im Küsterhaus gibt Auskunft zur Insel, die zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft gehört

Das niederdeutsche Hallenhaus in Freesenort zählt zu den Sehenswürdigkeiten auf Ummanz

Der Eingang zum beliebten Ostseecamp in Suhrendorf
auf Ummanz

Der Radweg auf dem Deich bei Suhrendorf
zählt zu den schönsten Radwegen Rügens und sollte bis nach Freesenort verlängert werden


5. Etappe


Waase
Mursewiek
Lieschow
Klein Kubitz

Länge
ca. 8 km

Fahrzeit
ca. 40 min

Höhenmeter
gesamt: 0

SG 0

Techn. Hilfe
---

Bewertung
der Etappe:

Zustand

Erlebnis

Natur

Erholung

Versorgung

Aussicht

Wetterschutz

Badestellen
---

Toiletten
Bauer Lange
Edeldestillerie

Extras

Hofladen
Bauer Lange
in Lieschow
täglich
09.00-20.00 Uhr geöffnet
Telefon:
038305/55117
Ostern - 31.10.
09.00 - 18.00 Uhr
Spargelessen
(eigener Anbau)
Erlebnisscheune
Dumperfahren
Grillabende
Schweinekino
Maislabyrint

Edeldestillerie
Lieschow
Lieschow 17 18569 Ummanz Telefon:
038305/55300
Mo.-Fr.
10.00-16.00 Uhr

RPNV
Radzfatz
Telefon:
03838/202955
in Bergen
Tilzower Weg 33
Tageskarte für das Rad: 3,30 € (2012)

Sie verlassen über die Brücke wieder dieses unspektakuläre und weniger touristisch genutzte Eiland und durchfahren auf bekannter Strecke den Ort Mursewiek. Am OA, gegenüber der neuen Siedlung "Am Focker Strom" zweigt eine Straße nach rechts ab (~~> Lieschow 2,9 km, Gutshof 2,3 km). Fahren Sie in diese schmale Asphaltstraße hinein. Vorbei an schönen Einfamilienhäusern verlassen Sie den kleinen Ort Mursewiek. Das schmale Asphaltband, kaum von Autos genutzt, verläuft durch Felder. Sie haben eine gute Aussicht auf die Insel Ummanz und die Breite. Sie gelangen an ein Wegekreuz. Haben Sie es sehr eilig, fahren Sie gleich nach links ab. Sie haben aber noch Zeitreserven. Dann fahren Sie gerade aus über die Kreuzung hinweg (==> Rügen Ferienhof; Brennerei). Nach wenigen Metern taucht links ein Gebäude auf. Sie sind an Rügens Edeldestillerie Lieschow angelangt. Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit. Einer Verkostung dieser edlen und schmackhaften Obstbrände steht nichts im Wege. Übrigens werden auf Ihren Wunsch auch wunschgemäße Etiketten auf Flaschen geklebt. Sie haben damit ein persönliches und qualitativ hochwertiges Geschenk. Weiter geht es auf der schmalen Straße ins winzige Örtchen Lieschow. Nun wissen Sie, wie das Ende der Welt aussieht. Und dahinter haben Sie noch wunderschöne reedgedeckte Ferienhäuser, wo wohl nur sehr gestresste Menschen Urlaub machen möchten. Hier kann man stundenlang wandern, ohne jemand zu treffen oder ein Auto fahren zu hören.
Nun aber die Strecke zügig zurück bis zur bekannten Kreuzung. Jetzt fahren Sie natürlich rechts ab (~~> Gingst 7,2 km) und sind nach ca. 200 m beim auf Rügen legendären Bauern Lange. Werfen Sie unbedingt einen Blick auf diesen Erlebnisbauernhof In einer wunderschön ausgebauten Scheune können Sie auch ein schmackhaftes Essen einnehmen. Bei schönen Wetter dürfen Sie auch draußen sitzen und Ihre Räder im Auge behalten. Besonders zur Spargelzeit sollten Sie diese Rast nicht versäumen! Bauer Langes Spargel ist legendär. Nun aber weiter! Von der Ausfahrt des Hofes fahren Sie gerade aus über die Wegekreuzung (~~> Ummanz 2,6 km; Gingst 7,6 km; Altefähr 31 km). Eine schmale Asphaltstraße führt durch eine Ahornallee. Linkerhand taucht nun ein Gehöft auf. Am ersten Haus, dem Landclub Lieschow, verlassen Sie nach rechts (~~> Altefähr 30 km; Klein Kubitz 1,8 km) die Alleenstraße.


Tipp: Sie haben sich zur Abkürzung Ihrer Tagestour entschlossen. Dann fahren Sie die Allenstraße gerade aus weiter bis zur Zufahrtsstraße zur Insel Usedom. Hier radeln Sie nach rechts auf den schon bekannten Radweg. Bleiben Sie auf diesem Radweg, der seit 2011 bis Gingst führt. Fahren Sie weiter auf der Straße nach Kluis und steigen Sie dort in einen Bus des RPNV mit Radanhänger (Radzfatz). So kommen Sie schnell und komfortabel nach Bergen. Sie sparen ca. 25 km ein.
Sie wollen die gesamte Strecke meistern! Dann geht es auf einer alten DDR-Plattenstraße, die noch recht gut befahrbar ist weiter. Diese führt durch Felder und dann durch eine mit Schilf bewachsene Sumpflandschaft. Unerwartet taucht vor Ihnen ein winziger Ort - Klein Kubitz auf. Die wenigen Häuser sind schön herausgeputzt. Der Plattenweg stößt rechtwinklig auf die gepflasterte Dorfstraße. Dieses Pflaster hat sicher schon einige hundert Jahre auf dem Buckel und wird einiges von Ihnen abfordern. Hoffentlich haben Sie nicht zu schmale Reifen.
Tipp: Sie lieben einen entspannenden Seeblick? Ja, dann biegen Sie nach rechts auf die Dorfstraße ein. Hinter einer Linkskurve gelangen Sie zur Anlegestelle am Kubitzer Bodden. Für Angler übrigens ein Geheimtipp! Genießen Sie die Aussicht auf den Kubitzer Bodden und die kleine Insel Liebitz. Seit der Wende finden Sie hier auch einen Gedenkstein an den Klein Kubitzer Bürger Albert Pagels, den berühmten "Lotsen von Feuerland". Er versteckte den vom Ausbruch ersten Weltkrieg überraschten deutschen Kreuzer "SMS Dresden" in den unübersichtlichen Buchten und Kanälen Feuerlands vor der Übermacht der englischen Flotte. In der Ferne sehen Sie bei guter Sicht die Skyline der Hansestadt Stralsund. Wussten Sie schon, dass zu Rügen 15 Inseln gehören? Drei davon haben Sie auf Ihrer heutigen Tour gesehen und eine sogar befahren. Verlassen Sie nun den winzigen Ort auf der uralten Pflasterstraße.

Im Maislabyrint beim Bauern Lange kann man seine Orientierung testen

Der Hofladen des Bauern Lange bietet eine gesunde Hausmacherkost

Feine Obstbrände aus der Edeldestillerie Lieschow sind immer ein gutes Mitbringsel

Diese Rinder auf der Insel Ummanz haben eine unvergleichliche Lebensqualität

Auch auf Ummanz erfreuen reetgedeckte Pensionen ihre Gäste

Der Radweg nach Klein Kubitz

Abendstimmung am Kubitzer Bodden


6. Etappe

Klein Kubitz
Lüßvitz
Unrow
Landow Dreschvitz


Länge
ca. 9 km

Fahrzeit
ca. 50 min

Höhenmeter,
gesamt 0

SG 0

Techn. Hilfe
---

Bewertung
der Etappe:

Zustand

Erlebnis

Natur

Erholung

Versorgung

Aussicht

Wetterschutz

Badestellen

---

Toiletten

---

Extras

Kulturkirche Landow
Telefon: 038306/75231
Pfarrer Ohm, Rambin

Am OA Klein Kubitz beginnt nun wieder eine schmale Pflasterstraße. Sie ist von Ahornbäumen gesäumt und von Autos kaum befahren. Bei der ersten Gelegenheit, unmittelbar vor dem Ort Groß Kubitz, verlassen Sie diese Allee nach rechts (~~> Dreschvitz 7,8 km; Unrow 3,6 km). Eine öffentliche, schmale Asphaltstraße im Bestzustand bringt Sie durch Felder in das kleine Dörfchen Lüßmitz. Übrigens haben sich fast alle Dörfer Rügens nach der Wende herausgeputzt. Nach einer steilen Linkskurve sind Sie schon wieder am Ortsausgang. Die sehr schmale, glücklicherweise nicht sehr stark befahrene Asphaltstraße verläuft nun fast geradlinig und etwas wellig durch Felder. Schon aus größerer Entfernung sehen Sie den nächsten Ort - Unrow. Dieses Dörfchen war zu DDR-Zeiten ein hässliches Kuhdorf und ist nun nicht wieder zu erkennen. Schick anzusehen mit neuen Straßen und Gehwegen! Das zur Vorwendezeit halb verfallene Gutshaus im Zentrum des Ortes ist Dank privater Initiative wieder im alten Glanz erstanden. Die dazugehörige Parkanlage ist nun nur noch durch den wunderschönen, gusseisernen Zaun zu bestaunen. Noch vor dem OA Unrow biegen Sie nach rechts auf den neuen Betonspurenweg nach Landow ab. (~~> Samtens 8,5 km; Rambin 11, Landow 1,8 km; Dreschvitz 4,2 km). Dieser sehr angenehm zu befahrende Radweg verläuft in Ufernähe, längs sumpfiger Wiesen und tangentiert die Landower Wedde, eine kleine Bucht. Immer wieder können Sie vom Weg aus Seevögel beobachten. Am Ortsrand des winzigen Dörfchens Landow fahren Sie nach links (~~>Bergen 17 km; Dreschvitz 2,6 km). Rechterghand sehen Sie eine mittelalterlichen Kirche. Ohne diese im 15. Jh. erbaute Backsteinkirche hätte dieser Ort wahrlich nichts zu bieten. Bitte nehmen Sie sich einige Minuten Zeit und besichtigen Sie diese zu DDR-Zeiten stark verfallene "Kultur- und Wegekirche". Viel Geld ist hier noch vonnöten, um den weiteren Verfall dieses Kleinodes zu stoppen. Dank einer Interessengemeinschaft genießen Einheimische und Urlauber die ausgezeichnete Akustik dieses alehrwürdigen Gemäuers. Im Sommer werden hier nicht nur Gottesdienste, sondern auch Konzerte abgehalten. Der winzige Friedhof nebenan ist mit seinen uralten Stelen sehenswert. Vorbei an einem Gut verlassen Sie nun diesen beschaulichen Ort in Richtung Dreschvitz. Das schmale, kaum befahrene Asphaltband, windet sich durch Wiesen und bringt Sie schnell voran. Und so gelangen Sie nach wenigen Minuten zum OE von Dreschvitz. Am Ortsrand haben Sie einen Kontrast, wie er nicht größer sein könnte. Auf der linken Seite Ruinen von ehemaligen landwirtschaftlichen Gebäuden aus der DDR-Zeit und rechterhand eine schöne neue Siedlung. In der Saison bietet an der viel befahrenen Durchgangsstraße Samtens - Gingst ein Kiosk schmackhafte Fischbrötchen und Schnellgerichte an. Da es bis zum Ende Ihrer Tour fast keine weiteren Möglichkeiten zu einem Imbiss gibt, sollten Sie diese Gelegenheit zu einer Rast nutzen. Überqueren Sie danach die Landstraße Samtens - Gingst und radeln Sie in den Ort hinein (~~> Samtens 7,5 km; Güttin 2,8 km). Dreschvitz ist landwirtschaftlich geprägt und gehört zu den größeren Dörfern Rügens. Zu DDR-Zeiten arbeiteten viele Menschen in den Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG). Die Jugend versuchte man zu DDR-Zeiten durch "Neubauwohnungen" im Ort zu halten. Heute erledigen nur wenige Menschen mit modernster Technik diese ehemals schwere Feldarbeit. Nach der Wende ist Dreschvitz gewachsen und um vieles ansehnlicher geworden. An der ersten Straßengabelung bleiben Sie links An der zweiten Gabelung, unmittelbar vor dem Denkmal an die Dreschvitzer Opfer beider Weltkriege, biegen Sie nach rechts in die Schulstraße ab.


Abendstimmung im Südwesten Rügens


Blick auf den Kubitzer Bodden

Das Herrenhaus in Unrow erstrahlt seit der Wende wieder im alten Glanz

Die mittelalterliche Kultur- u. Wegekirche in Landow

Der Altar von 1724 erstaunt die Besucher dieser winzigen Kirche

Das Weltkriegsdenkmal in Dreschvitz


7. Etappe


Dreschvitz
Güttin
Kreuzung B96
Teschenhagen
Sehlen
Bergen

Länge:
ca. 11 km

Fahrzeit:
ca. 70 min

Höhenmeter
gesamt: 80

SG 1

Techn. Hilfe:
in Bergen (2x)
Königstraße
Dammstraße

Bewertung
der Etappe:

Zustand

Erlebnis

Natur

Erholung

Versorgung

Aussicht

Wetterschutz

Badestellen
---

Toiletten
Flugplatz Güttin
Bergen am Markt

Extras

Flugplatz Güttin
Tel. 038306/1289
Fotoflüge
Charterflüge
Schnupperkurse
Vermietung
Fallschirmsprünge
(Tandem)
Rundflüge täglich ab 10.00 Uhr

Dankeskirche
Sehlen
Tel. 038304/257
Pfarrer Giesecke
Garz

Heimatmuseum
in Bergen
Telefon: 03838/252226
Öffnungszeiten:
Die - Sa
10.00 - 16.30 Uhr
Eintritt:
Erwachsene: 2 €
Kinder ab 6: 1 € Kunsthandwerker im Klosterhof
Billrothstraße 20
18528 Bergen

Tourismus Information
Markt 23
Telefon: 03838/811276

Hotels in Bergen
Romanik Hotel
Kaufmannshof
Bahnhofstr. 6-8
Telefon:
03838/80450
Parkhotel Rügen
Stralsunder Chaus. 1
Telefon:
03838/8150

Eine Pflasterstraße führt Sie in ein Neubaugebiet. Einige der neuen Häuser werden Ihnen sicher gefallen. An der "Freien Schule Rügen" verzweigt sich die Dorfstraße. Sie fahren nach rechts (~~> Samtens 5,2; Güttin 1,6 km). Eine schmales Asphaltband steigt leicht an verläuft schnurgerade längs einer Pappelallee nach Güttin. Am OE schnuppern Sie die Landluft eines nahen Gutes. Die schmale Asphaltstraße stößt im rechten Winkel auf die Dorfstraße von Güttin. Güttin ist auch ein kleiner, landwirtschaftlich geprägter Ort, der bekannt wurde durch seinen Regionalflugplatz. Sie fahren nach links (~~> Bergen 13 km; Sehlen 6,1 km) auf die asphaltierte Dorfstraße. Unmittelbar vor dem OA beginnt rechterhand der asphaltierte Radweg nach Teschenhagen. Auf diesen kommen Sie nun schnell voran. Rechterhand sehen Sie das Flugfeld und das Flughafengebäude. Hier wäre eine letzte Rast vor Ihrem Tagesziel möglich. Das Flughafenbistro bietet sich dazu an, zumal Sie im Freien am Flugfeld sitzen und den "regen" Flugbetrieb zuschauen können. Möchten Sie sich Rügen aus der Luft ansehen? Dann können Sie hier Rundflüge buchen (Preis 2012: 42 € für 20 min, 62 € für 30 min; 92 € für 45 min, 120 € für 60 min; 180 € für 90 min; Tel. 038306/1289). Besonders im Mai, wenn die Rapsfelder blühen und auch im Herbst ist Rügen aus dieser Perspektive wunderschön. Natürlich können Sie auch die Insel Usedom und die Halbinsel Fischland - Darß - Zingst als Ziel Ihrer Rundfluges ansteuern.
Der Radweg wechselt nun die Straßenseite. Vor einem kleinen Wäldchen haben Sie noch die Möglichkeit bei Regen unter einer Wetterschutzhütte Zuflucht zu suchen. Der Radweg steigt nach Verlassen des Waldstückes durch Felder und Wiesen etwas an. Rechterhand sehen Sie schon die in der Saison extrem stark befahrene B 96, zu der bald die neue, kreuzungsfreie B96n verlaufen wird. Überqueren Sie die Bundesstraße an der Ampelkreuzung (==> Sehlen 2 km). Sie radeln nun auf der asphaltierten Straße nach Teschenhagen - Sehlen. Überqueren Sie den Bahnübergang und durchfahren Sie eine anmutige, sehr alte Lindenallee. Sehlen ist wie viele Orte der Insel nach der Wende gewachsen und schöner geworden. Die noch vor kurzem katastrophale Dorfstraße ist Geschichte. Seit 2012 haben nun die Sehlener eine neue Ortsstraße und auch Radler werden dass zu schätzen wissen. Die Straße macht im Ort eine steile Rechtskurve. Sie fahren gerade aus weiter (~~> Bergen 7 km; Putbus 8,9 km) auf den ansteigenden, straßenbegleitenden, asphaltierten Radweg.


Tipp: Zuvor sollten Sie aber einen kleinen Abstecher zur Dankeskirche machen. Diese aus dem Jahre 1866 stammende neugotische Backsteinkirche wurde damals aus Spenden finanziert. Möglicherweise wird sie gerade nicht geöffnet sein. Leider sind die Zeiten, wo Kirchen immer offen waren auch auf Rügen vorbei. Diebe und Chaoten machen auch vor Kirchen und Friedhöfen nicht mehr halt.
Der asphaltierte, straßenbegleitende Radweg steigt in ein Waldgebiet hinein an. Die linkerhand halb versteckten Gebäude waren einst, ein Munitionslager der DDR-Volksmarine auf Rügen. Oben angekommen steht Ihnen bei Regen eine Wetterschutzhütte zur Verfügung. Nun geht es wellig weiter. Leider endet der schöne Radweg unmittelbar vor der Kreuzung mit der Ortsverbindungsstraße Bergen - Ketelshagen. Sie fahren nach links auf die abfallende, breite Asphaltstraße, die relativ wenig befahren und trotzdem nicht ungefährlich ist (~~> Bergen 3,5 km; Tilzow 1,3 km).
Tipp: Zuvor nutzen Sie aber die Gelegenheit sich mit Zeugnissen des Kalten Krieges bekannt zu machen. Fahren Sie deshalb gerade aus über die Kreuzung in den Wald hinein. Bald tauchen die ersten, bestens getarnten Bunker auf. Sie existieren schon seit der Kaiserzeit. Zu DDR-Zeiten wurden hier Raketen zur Vernichtung feindlicher Seeziele gelagert. Was wäre wohl aus Deutschland im Falle eines atomaren Krieges zwischen NATO und Warschauer Vertrag geworden??? Das deutsche Volk hätte wohl nur noch in den Geschichtsbüchern existiert... Sie haben genug gesehen. Dann zurück zur Kreuzung und weitert nach rechts Richtung Tilzow - Bergen.
Bis nach Tilzow fällt die breite Asphaltstraße ab. Vorbei am Ort Tilzow unterqueren Sie die Eisenbahnlinie Bergen - Putbus. Mit Beginn des Gewerbegebietes von Bergen fahren auf den straßenbegleitenden Radweg nach Bergen Süd hinein. Die erste Kreuzung biegen Sie nach rechts ab. Die Straße, mit Namen Straße der DSF, führt durch das Wohngebiet Bergen - Süd und endet auf der viel befahrenen Ortsverbindungsstraße Bergen - Putbus. Biegen Sie nach links auf den straßenbegleitenden Fuß-/Radweg ein (gute Ausschilderung bis zum Markt in Bergen). Nun geht es immer nur noch bergan. Überqueren Sie die Ampelkreuzung mit der B 196 und schieben Sie nun am besten Ihr Rad auf dem steil ansteigenden Gehsteig, vorbei an der Sparkasse, dem Gericht und der Marienkirche bis zum Markt. So, dass war´s für heute. Sie haben eine ruhige aber sicher auch schöne Tour hinter sich gebracht und das ländliche Leben, abseits des Massentourismus auf Rügen, kennen gelernt. Ich wünsche Ihnen einen erholsamen Abend und hoffe Sie auf meiner nächsten Tour wieder begrüßen zu dürfen.


Der Flugplatz Güttin bietet auch Inselrundflüge an

1866 aus Spenden erbaut, gehört die neugotische Backsteinkirche in Sehlen zu den "jungen" Kirchen Rügens

Die Marinebunker bei Tilzow sind ein Andenken an die Zeiten des Kalten Krieges zwischen
Warschauer Vertrag und NATO

Wie aus dem Namen schon hervorgeht liegt Bergen auf einem Berg

Das Geburtshaus des großen deutschen Chirurgen - Billroth

Am mittelalterlichen Richtstein wurde so manchem Verbrecher das Handwerk für immer gelegt

Die Marienkirche in Bergen wurde bereits 1193 geweiht

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 Legende:  ~~> Wegweiser für Radwege;  ==> Wegweiser für Straßen Objekte;  OE - Ortseingang  OA - Ortsausgang;   NSG - Naturschutzgebiet; - analog der Hotelbewertung;    SG - Schwierigkeitsgrad;